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Ingolstadt führt 2. Liga weiter an

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Tabellenführer
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Die Mannschaft von Ingolstadt jubelt nach dem Treffer zum 1:0 gegen Braunschweig. Foto: Armin Weigel Foto: dpa
Kantersieg
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Während der Darmstädter Torhüter Mathenia geschlagen auf dem Rasen sitzt, freut sich Düsseldorf über das Tor zum 4:1. Foto: Roland Holschneider Foto: dpa
Erfolgreich
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Der FSV Frankfurt überraschte beim 3:0 gegen den SV Sandhausen. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa
Ballbesitz
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Kaiserslauterns Markus Karl (r) kann sich gegen Manuel Torres vom Karlsruher SC durchsetzen. Foto: Fredrik von Erichsen Foto: dpa
Torjubel
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St. Paulis Marc Rzatkowski bejubelt seinen Treffer zum 2:0 gegen Union Berlin. Foto: Axel Heimken Foto: dpa

München (dpa) - Der FC Ingolstadt ist in der 2. Fußball-Bundesliga nicht zu stoppen. Die Oberbayern demonstrierten ihren neuen Status als Spitzenteam unter Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl beim knappen 1:0-Heimsieg gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig.


Lucas Hinterseer erzielte unmittelbar nach der Halbzeitpause das Tor des Tages für den Tabellenführer (19 Punkte), der als einziges Team noch ungeschlagen ist. »Wir wollen jetzt dranbleiben«, kündigte Pascal Groß an, der das Siegtor mit einem feinen Pass vorbereitet hatte: »Mit Siegen im Rücken lässt sich befreiter aufspielen.« Auf Platz zwei rückte der heimstarke 1. FC Kaiserslautern (17) vor. Die Pfälzer gewannen das von Randale überschattete Derby gegen den Karlsruher SC mit 2:0.

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Zu den großen Gewinnern des 9. Spieltags, der am Montagabend mit dem Topspiel der furios gestarteten Aufsteiger RB Leipzig und 1. FC Heidenheim abgeschlossen wird, gehörte auch Fortuna Düsseldorf. Angeführt vom dreifachen finnischen Torschützen Joel Pohjanpalo siegten die Rheinländer beim SV Darmstadt mit 4:1.

Der Aufsteiger brachte sich bei seiner ersten Heimpleite mit zwei kapitalen Abwehrfehlern selbst auf die Verliererstraße. »Die ersten drei Tore haben alle selber gemacht - total ärgerlich«, klagte Darmstadts Coach Dirk Schuster. In der Tabelle rauschte die immer stärker werdende Fortuna als neuer Dritter an den frustrierten Hessen vorbei.

Im dritten Sonntag-Spiel überraschte der FSV Frankfurt, der sich mit einem deutlichen 3:0 beim SV Sandhausen vom letzten Tabellenplatz befreien konnte. Faton Toski, Edmont Kapllani und Vincenzo Grifo schockten die Gastgeber mit den Toren nach dem Seitenwechsel.

Im Derby gegen den KSC präsentierten sich die Lauterer als Hausmacht. Die »Roten Teufel« gewannen am Samstag nach Toren von Srdjan Lakic und Marcel Gaus vor 39 000 Zuschauern auch das fünfte Heimspiel. Nach dem Schlusspfiff kam es zu massiven Ausschreitungen von gewaltbereiten Fans. Es gab mehrere Verletzte und Festnahmen. »Ich bin schockiert über das Gewaltpotenzial, das hier sichtbar geworden ist«, sagte KSC-Trainer Markus Kauczinski. Lauterns Torjäger Lakic sieht seinen Verein auf einem guten Weg. »Wir kommen immer besser in die Gänge. So kann's ruhig weitergehen.«

Beim FC St. Pauli geht es unter dem neuen Trainer Thomas Meggle ebenfalls voran, wie sieben Punkte aus den letzten drei Spielen belegen. Fast 30 000 Zuschauer bejubelten den 3:0-Heimsieg gegen Union Berlin am Samstag. »Das ist ein schöner Tag für uns, den sich die Jungs grandios verdient haben«, kommentierte Meggle.

Nürnbergs Trainer Valerien Ismael wollte nach dem 1:1 in Bochum keinesfalls zwei verlorenen Punkten nachtrauern. »Wir haben eine schwierige Woche gut überstanden«, resümierte der Franzose, der den 3:2-Sieg gegen Kaiserslautern in seine Bilanz mit einbezog. »Die Mannschaft war wieder fleißig und flott unterwegs«, lobte Ismael. Die Bochumer spielten auch im fünften Heimspiel 1:1. »Wir können über diesen Running Gag nicht mehr lachen«, sagte Trainer Peter Neururer. Immerhin hielt der VfL den Kontakt nach oben.

Anders 1860 München, auch Markus von Ahlen kann bei den »Löwen« nicht zaubern. Auch nach dem 0:2 beim VfR Aalen blieb die Cheftrainerfrage offen, der Neue könnte auch weiterhin Bernd Schuster heißen. »Es geht um die optimale Lösung für 1860«, sagte Interimscoach von Ahlen: »Der Verein tut gut daran, wenn er sich Zeit lässt.« Nach der Länderspielpause kommt Aue zum Kellerduell.

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