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Innere Energien auf die Leinwand gebracht

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Unser Bild zeigt die Künstlerin Aléia G. Sporer vor zweien ihrer Bilder. Für die meisten ihrer Werke hat sie passende lyrische Texte verfasst. (Foto: Gloßner)

Außergewöhnliche Seelenbilder von Aléia G. Sporer werden derzeit im Rahmen einer Ausstellung im Haus des Gastes in Gstadt gezeigt. Die Werke der Künstlerin sind vor allem Ausdruck von Energien, die im Verborgenen liegen. Ein Bezug lässt sich nicht immer sofort herstellen, die Wirkkraft des Bildes entwickelt sich erst, wenn sich der Betrachter ganz dem Bild zuwendet, davor verweilt und sich auch seelisch darauf einstellt.


Nach einem Wendepunkt in ihrem Leben zog sich die Künstlerin vollkommen aus dem sozialen Leben zurück, begann aus dem »Nichts« heraus zu malen. »Das Wandern zwischen den Welten, das Erkennen von Realitäten, die mit dem Auge nicht sichtbar sind«, machten ihr bewusst, dass es ihr die Malerei ermöglicht, Energie und ein reiches Innenleben ins »Außen« zu übertragen. Es sind tanzende Partikel, die zum Vorschein kommen, »Vibrationen«, wie zum Beispiel im Bild »Ecstasy«.

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Zu den Bildern hat die Künstlerin eigene Texte verfasst, lyrische Raritäten, die darauf hinweisen, dass die Ursache für unser Handeln oft Ausdruck des Unbewussten ist, eine Ebene des Seins, die unserem Tun zugrunde liegt. Die Bilder zeigen keine konkreten Formen, wie im »Zaubergarten« deutlich wird. Es geht nicht um das, was abgebildet ist, sondern um die dahinter liegende Schwingungsebene und es wird nichts abgebildet, was es gibt.

Das Bild »Rückblick« bewegt, hell das Licht und die Farben, das Leben, die Fülle der unterschiedlichen Erfahrungen und immer wieder die Bewegung zum Licht. Und so beschreibt Aléia G. Sporer »Luziaträgerin des Lichts« mit folgendem Text: »Licht ist mein Atem, Licht mein Beweggrund, Licht meine Natur, Dunkelheit mein Freund ... Wo auch immer wir uns begegnen, gebe ich mich ganz hin, pulsiert unser Herz als eines, werden wir eins. Denn ... Licht ist mein Atem, Licht mein Beweggrund, Licht meine Natur, Dunkelheit mein Freund.«

Das Bild »Seelengeflüster« versinnbildlicht zwei Seelen, die miteinander kommunizieren, als Ganzes, auch dies eine rein intuitive Arbeit. Aléia G. Sporer, geboren in Traunstein, wohnhaft in Prien, lebte lange im Ausland, unter anderem in Australien, in Indien, in den USA und in Portugal, wo sie auch als Innenarchitektin arbeitete. Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag zu sehen. Öffnungszeiten sind täglich von 11 bis 18 Uhr. Aléia G. Sporer liest täglich um 15 Uhr Texte zu ihren Bildern. Friederike Gloßner

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