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Lukas Hasenknopf erhält bei Freisprechung der Schreiner an Berufsschule BGL den Gesellenbrief

Innungssieger kommt aus Berchtesgaden

Berchtesgadener Land – Der Innungssieger der Schreiner kommt in diesem Jahr aus Berchtesgaden: Lukas Hasenknopf erhielt bei der Freisprechungsfeier an der Staatlichen Berufsschule Berchtesgadener Land seinen Gesellenbrief. Hasenknopf hatte einen Schreibtisch in Rüster/Ulme gefertigt.

Stolze Gesichter bei der Freisprechung der Schreiner (v.l.): Stellvertretender Kreishandwerksmeister Johannes Haas, Berufsschullehrer Thomas Unterhofer und Innungssieger Lukas Hasenknopf mit seinem Meister Stefan Maltan. Hasenknopf fertigte einen Schreibtisch in Rüster/Ulme. (Foto: privat)

Obermeister Siegfried Reichenberger freute sich über die zahlreichen Gäste. Zunächst überbrachte der Erste Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim, Bernhard Kern, seine Glückwünsche an die angehenden Junggesellen. Kern ging auf die vielfältigen Möglichkeiten ein, die eine Ausbildung im Handwerk bietet. Diese Möglichkeiten schilderte er anhand seines Lebenslaufes und stellte schmunzelnd fest, dass man es sogar zum Bürgermeister bringen kann. Anschließend verabschiedeten sich die Lehrkräfte der Berufsschule von den Schülern. Hermann Kunkel und Thomas Unterhofer griffen in ihrer Rede die Eigenschaften aus dem Baumhoroskop auf und verglichen diese mit den Eigenheiten der Schüler. Dass es hier durchaus Parallelen gibt, konnte man nicht leugnen. Stellvertretender Kreishandwerksmeister Johannes Haas durfte die Lehrlinge von ihren Pflichten freisprechen und sie in den Gesellenstand erheben. Er sagte, in der schnelllebigen Zeit sei es notwendig, ständig am Ball zu bleiben. »Nicht nachlassen. Dranbleiben«, so seine Worte.

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Anschließend konnte Haas dem Innungssieger Lukas Hasenknopf gratulieren. Das beste Gesellenstück hinsichtlich Gestaltung und Formgebung hatte Martin Weibhauser von der Schreinerei Max Fries gefertigt. Eine Jury bestehend aus der Architektin Ruth Wagner, Schreinermeister Christian Utz und Fachlehrer Sigi Stapfer hatten sich für dieses Stück entschieden. Laudator Stapfer stellte die Vorzüge des Sideboard aus Nussbaum heraus. Die einerseits klaren Linien in Kombination mit dem wilden Nussbaum ergänzen sich laut Stapfer hervorragend.

Die Stücke werden im Landratsamt in Bad Reichenhall ausgestellt (siehe Kasten). fb