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Inzell sagt Ja: Gemeinde bereit für Olympische Winterspiele 2026

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Foto: Wittenzellner

Inzell – Kommt ein Teil der Olympischen Winterspiele 2026 nun doch noch nach Inzell? Der Gemeinderat sprach sich am Montag grundsätzlich dafür aus.


Update, Dienstagmorgen:

Der Inzeller Gemeinderat sprach sich am gestrigen Montag einstimmig für eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 in Inzell aus. Konkrete Pläne seitens der österreichischen Austragungsorte Graz und Schladming gibt es allerdings noch nicht, diese müssten erst noch angefertigt werden. Inzell stellt dann für die Eisschnelllauf-Wettbewerbe die Max-Aicher-Arena zur Verfügung, gilt aber nicht als Veranstalter.

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Vorbericht:

Geplant war ursprünglich ein Zusammenschluss zwischen dem Bundesland Tirol als Austragungsort und der Gemeinde Inzell für die Wettbewerbe im Eisschnelllauf. Doch dann wurden die Pläne von österreichischer Seite abgeschlagen: In einer Volksbefragung stimmten 53 Prozent der Tiroler gegen eine Bewerbung um die Spiele – die Enttäuschung auf deutscher Seite war groß.

Damit platzte im Oktober vergangenen Jahres auch der Traum in Inzell um Olympia-Wettbewerbe: "Wir sind natürlich schon enttäuscht", sagte Inzells Bürgermeister Hans Egger damals. "Aus unserer Sicht wäre es eine sehr gute Bewerbung gewesen. Aber es ist eben nicht in unserer Hand gelegen und die Tiroler Bevölkerung hat sich dagegen entschieden."

Allerdings wollen jetzt die österreichischen Städte Graz und Schladming die Spiele austragen – ebenfalls in Partnerschaft mit Inzell als zweiten Standort. Neben Inzell wäre auch Schönau am Königssee als Austragungsort dabei. In der "Deutsche Post Eisarena" würden dann die Bob-, Skeleton- und Rodelwettkämpfe statfinden.

Inzell hatte sich ja bereits in der Vergangenheit mehrfach bei große Wettbewerben ausgezeichnet. 2011 etwa war in der Max-Aicher-Arena die Eisschnelllauf-WM. Der nächste Höhepunkt wird 2019 sein, wenn in Inzell die Einzelstrecken-WM stattfindet.

red