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Italien Dritter in Brasilien: 3:2-Sieg i.E. gegen Uruguay

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Held
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Italiens Torwart Gianluigi Buffon war der Held in der Partie gegen Uruguay. Foto: Robert Ghement Foto: dpa
Elfmeterkiller
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Italiens Keeper Gianluigi Buffon parierte gleich drei Elfmeter. Foto: Robert Ghement Foto: dpa
Dritter Platz
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Italien sicherte sich gegen Uruguay im Elfmeterschießen den dritten Platz beim Confed Cup. Foto: Robert Ghement Foto: dpa
Jubel
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Die Italiener belegten beim Confed Cup den dritten Platz. Foto: Robert Ghement Foto: dpa
Kunstschütze
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Italiens Alessandro Diamanti traf per Freistoß. Foto: Eduardo Martins Foto: dpa
Enttäuscht
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Uruguay scheiterte erst im Elfmeterschießen an Italien. Foto: Eduardo Martins Foto: dpa

Salvador da Bahia (dpa) - Mit dem Trostpreis reist Italiens Fußball-Nationalmannschaft vom Confed Cup aus Brasilien ab. Die Squadra Azzurra besiegte bei der WM-Generalprobe Uruguay im Spiel um Platz drei mit 3:2 (2:2;2:2,1:0) im Elfmeterschießen.


Der Vize-Europameister ging in der Arena Fonte Nova von Salvador da Bahia zweimal durch Davide Astori (24. Minute) und Alessandro Diamanti (73.) in Führung. Edinson Cavani (58./78.) glich jeweils aus. Italiens Keeper Gianluigi Buffon parierte gleich drei Strafstöße von Diego Forlán, Martin Caceres und Walter Gargano.

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»Gegen Spanien habe ich meinen Kollegen im Elfmeterschießen keine Freude machen können. Heute hat es mit Verspätung geklappt«, sagte Buffon. »Wir haben im Spiel sehr gelitten«, gestand er angesichts des erneuten Kraftaktes nur drei Tage nach dem Halbfinale gegen Spanien in Fortaleza.

Südamerika-Meister Uruguay hatte das kleine Finale, das bei Europameisterschaften längst abgeschafft ist, auch bei der WM 2010 in Südafrika gegen Deutschland verloren. Forlán und Co. waren im Halbfinale an Gastgeber Brasilien gescheitert und mussten sich am Ende einer langen Saison zusammen mit den Italienern bis in die Verlängerung plagen.

Nach der kräftezehrenden Niederlage ebenfalls im Elfmeterschießen gegen Weltmeister Spanien nahm deren Trainer Cesare Prandelli gleich fünf Wechsel vor. Der angeschlagene Altstar Andrea Pirlo blieb auf der Bank, ebenso wie der Ex-Wolfsburger Andrea Barzagli. Bereits abgereist waren Mario Balotelli und Ignazio Abate.

Beide Teams hielten sich vor 43 382 Zuschauern erst gar nicht mit Mittelfeld-Geplänkel auf, sondern suchten bei jeder Gelegenheit den Abschluss. Eine unglückliche Figur machte Uruguays Fernando Muslera beim 0:1: Der Celeste-Torwart flog unter einer Freistoß-Flanke von Diamanti durch, der Ball prallte an den Innenpfosten und vom Hinterkopf des Keepers auf die Torlinie, wo Astori ihn einschob.

Die Italiener schalteten nach der Pause mehr als einen Gang zurück und mussten prompt den Ausgleich durch Cavani hinnehmen: Der langhaarige Angreifer schob nach einem Pass von Walter Gargano das Leder ganz cool an Buffon vorbei. Nach dem erneuten Rückstand durch einen wunderbaren Freistoß von Diamanti schoss der Profi vom SSC Neapel einen nicht minder schönen Freistoß zum 2:2 direkt ins Netz. In der Verlängerung sah Italiens Riccardo Montolivo noch Gelb-Rot.