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Italien droht wieder Manipulationsskandal

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Lazio-Kapitän
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Stefano Mauri gehört zu den Spielern, die unter Manipulationsverdacht stehen. Foto: Maurizio Brambatti Foto: dpa

Rom (dpa) - Dem italienischen Fußball und Miroslav Kloses Verein Lazio Rom droht ein neuer Manipulationsskandal.


Neben Lazio müssen sich auch der FC Genua, US Lecce sowie acht Profis wegen angeblicher Ergebnisabsprachen am 24. Juli vor Gericht verantworten, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Zu den unter Verdacht stehenden Spielern soll auch Kloses-Teamkollege und Lazio-Kapitän Stefano Mauri gehören.

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Nach Angaben des italienischen Fußball-Verband FIGC vom Mittwoch könnten die Serie-A-Spiele Lazio gegen Genua und Lecce gegen Lazio aus dem Mai 2011 manipuliert worden sein. Zudem sollen mögliche Spielabsprachen nicht angezeigt worden sein.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen den Profis Sperren. Die Clubs könnten mit Punktabzügen bestraft werden. Seit Mitte 2011 wurden in Italien bereits mindestens 50 Personen wegen Manipulationen verhaftet. Mauri war im Mai 2012 vorübergehend festgenommen worden. In der vergangenen Saison hatten vier Serie-A-Clubs eine Strafe erhalten.