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Italien: Ein Land in der Krise

Rom (dpa) - Nach dem unsicheren Wahlausgang in Italien steuert Europa auf unruhige Wochen zu. Die unklare Lage in dem Euro-Krisenland gilt an den Finanzmärkten als Gift. Denn eine politische Blockade könnte den eingeschlagenen Spar- und Reformkurs in der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft stoppen.

Auf die neue Regierung warten eine Reihe großer Herausforderungen: Die angeschlagene Wirtschaft, eine Rekord-Arbeitslosigkeit sowie die immer noch grassierende Korruption und der Einfluss der Mafia sind nur einige der Probleme, denen sich der neue Regierungschef stellen muss. Dazu kommen Italiens langsames Justizsystem und die Schwierigkeiten mit dem Bildungssystem.

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In den vergangenen eineinhalb Jahren ist das Bruttoinlandsprodukt Italiens kontinuierlich geschrumpft, eine Besserung ist zumindest bis zum Jahresende nicht in Sicht. Das Land droht in der Rezession zu versinken. Die Industrieproduktion ist seit 2008 um 25 Prozent eingebrochen. Das hat seinen Tribut gefordert: Denn die Arbeitslosigkeit ist auf über elf Prozent gestiegen. Besonders schlimm trifft es die jungen Italiener, rund 37 Prozent von ihnen sind ohne Job.

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