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Jacke an und raus an die Sonne

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Vitamin D
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Wenn die Haut Sonnenlicht abbekommt, bildet der Körper Vitamin D. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Foto: dpa

Januar und Februar gehören nicht zu den hellsten Monaten. Die Tage sind kurz und die Sonne geht schon früh wieder unter. Wetter-Experten haben bestätigt: Der Januar war besonders dunkel, trüb und grau.


Doch es gibt Hoffnung: Nach und nach werden die Tage jetzt wieder länger. Und die Sonne scheint häufiger. Das ist auch gut so, denn Sonnenlicht ist wichtig für uns!

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»In erster Linie nehmen wir das Licht mit den Augen wahr«, sagt der Experte Ralph Schliewenz. In unserem Gehirn entstehen dann Stoffe, die uns zum Beispiel wach oder glücklich machen.

Das Problem ist: Bei zu wenig Sonnenlicht haben wir zu wenig davon. Dann entstehen Stoffe, die uns müde, schlapp und lustlos machen. Die Müdigkeit in den dunkleren Monaten sei also ganz normal, sagt der Experte. Dass wir bei Dunkelheit müde werden, macht auch Sinn. Denn so können wir abends besser einschlafen.

Das Licht nehmen wir übrigens nicht nur mit den Augen wahr, sondern auch mit unserer Haut. »Und es macht einen Unterschied, ob es das Licht draußen ist, oder drinnen von einer Lampe kommt«, sagt Ralph Schliewenz. In unserer Haut wird durch die Sonne Vitamin D gebildet. Es hilft dabei, Kalzium aufzunehmen. Dieser Stoff wiederum ist wichtig für unsere Knochen und Muskeln.

Für den dunklen Winter legt sich unser Körper einen Vorrat an. Er speichert Vitamin D zum Beispiel in unserem Fett und unseren Muskeln. Trotzdem raten Experten, jeden Tag ein bisschen Zeit draußen im Tageslicht zu verbringen - auch wenn das Wetter mal nicht so gut ist.

Viele Menschen verbringen allerdings lieber Zeit draußen, wenn die Sonne scheint. Sie sind dann aktiver, schaffen mehr und fühlen sich glücklicher. In den nächsten Tagen soll sich die Sonne hin und wieder blicken lassen, sagen Wetter-Experten. Also: Jacke an und raus an die frische Luft - auch wenn es teilweise ganz schön frostig werden kann.