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Im Nordosten ungemütlich

«Johnny» bringt echtes Aprilwetter - mit Frost

Erst warm, nun wechselhaft: Der April macht halt, was er will. Das war erstmal angenehm am Wochenende, wird aber nun in einigen Teilen Deutschlands etwas ungemütlicher.

Frühlingsbote
Ein MandelbaumEin steht in Frankfurt (Oder) in voller Blüte. Foto: Patrick Pleul Foto: dpa

Berlin (dpa) - Den ersten Sommertagen des Jahres mit mehr als 25 Grad in manchen Teilen Deutschlands folgt vielerorts typischeres Aprilwetter. Nach einem augustähnlichen Aprilauftakt wird die kommende Woche vor allem im Nordosten eher unbeständig, wie es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hieß.

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Im Südwesten dagegen bleibt es zunächst noch recht freundlich mit Höchstwerten von knapp 20 Grad. Das langjährige Mittel für Anfang April liegt bei etwa zwölf Grad.

In den sozialen Netzwerken häuften sich am Wochenende die Bilder von Sonnenbadenden und von blühenden Bäumen. Ausflügler genossen das Wetter von der Nord- und Ostsee bis zur Zugspitze. Menschen erholten sich in Parks und Biergärten, Eisdielen und Straßencafés waren gut besucht.

Am Samstag waren die höchsten Temperaturen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Brandenburg gemessen worden: 25,4 Grad in Neißemünde (Ortsteil Coschen) sowie 25,3 Grad in Cottbus.

Ab 25 Grad sprechen Meteorologen von einem «Sommertag». Am Freitag hatten sogar fünf Orte in Deutschland erstmals in diesem Jahr Temperaturen von 25 Grad oder mehr erreicht, laut DWD war es mit 25,6 Grad im bayerischen Kitzingen am wärmsten.

Am Sonntag war es dann aber überall schon deutlich frischer, wenn auch immer noch meist mild. In einigen Regionen zogen Gewitter auf. Besonders heftigen Hagel und Starkregen hatte es bereits am Samstag in Niedersachsen gegeben. Vollgelaufene Keller wurden leergepumpt, auch Straßen und Unterführungen wurden überschwemmt.