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JONA – es lebe die Utopie

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Was heißt »abtauchen wollen« oder »verschluckt werden«, anderen ihr Glück nicht gönnen, wieder neu aufstehen und das Leben feiern, mit Gott und der Welt hadern? Diese Fragen will das Stück »JONA« beim Festival der Utopie klären.

Traunstein – Nicht umsonst wird die biblische Geschichte über den Propheten Jona als Meisterwerk hebräischer Erzählkunst bezeichnet. Der Hauptdarsteller wird von Gott für eine heikle Mission angefragt und macht prompt einen Rückzieher, er flieht.


Es folgen stürmische Zeiten und er wird regelrecht verschluckt. Nach einer Katharsis (Läuterung) im Fischbauch startet er mit neuer Energie einen zweiten Versuch, bewirkt wider Erwarten Großes und steht sich doch selbst im Weg.

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In einer mehrjährigen Vorbereitungszeit entstand das Konzept zu einer chorischen Interpretation der biblischen Vorlage mit vielen aktuellen Bezügen. Insgesamt elf Musikstücke bilden das Gerüst der Inszenierung. Einmal weg von der klassischen Regiearbeit mit Textbuch und Rollenverteilung war dem Ensemble wichtig, Szenen gemeinsam zu entwickeln und sich auf die vielen Facetten der Geschichte existenziell einzulassen. Was heißt »abtauchen wollen« oder »verschluckt werden«, anderen ihr Glück nicht gönnen, wieder neu aufstehen und das Leben feiern, mit Gott und der Welt hadern für mich ganz persönlich?

Mit viel Spaß und Spielfreude entstand mit einem etwa 25-köpfigen Ensemble aus der Region eine bunte Mischung aus chorischen Elementen und Spielszenen. Chor und Band sorgen für einen abwechslungsreichen musikalischen Groove.

Zum Auftakt des Festivals der Utopie ist das Stück »JONA« nun am Freitag, 8. Juni um 19.30 Uhr im Theatersaal des Studienseminars St. Michael zu sehen.

Karten können ab sofort im Vorverkauf unter der Telefonnummer 0861/694 65 beim Katholischen Bildungswerk Traunstein reserviert werden. fb