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Jugendliche (15,16) gestehen Überfall auf Busfahrer

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Das Logo der Österreichischen Polizei Foto: Andreas Gebert/dpa-Archiv

Salzburg – Der Raubüberfall auf einen Obuslenker im vergangenen November wurde vom LKA Salzburg aufgeklärt. Die verdächtigen Jugendlichen haben die Tat gestanden.


Die Ermittler konnten einen 16-jährigen Salzburger und einen 15-jährigen Pinzgauer als Täter identifizieren. Die beiden zeigten sich bei ihrer Vernehmung umfassend geständig.

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Das Motiv dürfte die Beschaffung von Bargeld gewesen sein. Sie gaben außerdem an, vor der Tat gemeinsam eine Flasche Wodka konsumiert zu haben. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Anzeige auf freiem Fuß an, da die beiden Verdächtigen bisher unbescholten sind.

Zur Tatzeit betraten die zwei mit Wollhauben und Schals maskierten Verdächtigen den O-Bus der Linie 7 bei der Endstation im Bereich Salzachseen in Liefering. Sie bedrohten den Busfahrer mit einer Faustfeuerwaffe. Da dieser jedoch ruckartig seinen Plexiglasverschlag öffnete und die Täter damit wegdrückte, flüchteten die Jugendlichen ohne Beute.

Die von der Überwachungsanlage im Bus gesicherten Bilder führten zu einer Öffentlichkeitsfahndung. Beim Landeskriminalamt gingen daraufhin zahlreiche Hinweise ein, mit deren die beiden Täter ermittelt werden konnten.

Meldung vom 26. November 2017:

Am 25. November 2017 gegen 20 Uhr betraten zwei mit Wollhauben und Schals maskierte Männer den O-Bus der Linie 7 bei der Endstation im Bereich Salzachseen in Liefering.

Sie gingen zum Busfahrer, wobei zumindest einer der Täter eine Faustfeuerwaffe mitführte, und gaben ihm zu verstehen, dass es sich um einen Raub handeln würde. Der Busfahrer öffnete ruckartig seinen Plexiglasverschlag drückte die Täter damit weg und gab ihnen zu verstehen, kein Geld zu haben.

Daraufhin flüchteten die Männer in einen Wald Richtung Salzachseen. An einer Sofortfahndung waren mehrere Polizeistreifen und ein Diensthund beteiligt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Videoaufnahmen aus dem Bus wurden gesichert und müssen erst ausgewertet werden. Eine Spurensicherung wurde durchgeführt.

Pressemeldung der Polizei Salzburg