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Junger Pole muss für ein halbes Jahr hinter Gitter

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Aschau im Chiemgau - Festnahme nach tödlicherUnfallflucht
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Handschellen werden einem Mann angelegt. Foto: Jens Wolf/Archiv Foto: dpa

Im Wissen weder ins Bundesgebiet einreisen, noch sich darin aufhalten zu dürfen, wagte ein junger Pole dennoch die Reise nach Deutschland - nun muss er für über ein halbes Jahr ins Gefängnis.

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Der Mann rechnete als Insasse eines slowakischen Reisebusses auf der A8 offensichtlich nicht mit einer Polizeikontrolle, als er auf Höhe Piding von den Fahndern der Grenzpolizeiinspektion Piding nach seinen Ausweispapieren gefragt wurde.

Bei der Überprüfung des vielfach Vorbestraften stellten die Schleierfahnder fest, dass dem EU-Bürger aufgrund einer Straftat die Freizügigkeit aberkannt wurde. Somit waren ihm die Einreise und der Aufenthalt im Bundesgebiet nicht gestattet. Zudem wurde er vor einigen Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer 190-tägigen Haftstrafe verurteilt, welche er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in einer nahegelegenen Justizvollzugsanstalt antreten „durfte“.

Grenzpolizeiinspektion Piding