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Sie gehören der Vorstandschaft des VdK Petting an (von links): Beisitzer Helmut Steinmaßl, 2. Vorstand Michael Demel, Beisitzer Johann Ramgraber, 1. Vorstand Karl Lanzinger, Schriftführerin Aloisia Steinmaßl und Beisitzerin Natalia Musco. Rechts im Bild Kreisvorsitzender Rudi Göbel. (Foto: Albrecht)

Karl Lanzinger bleibt Vorsitzender des VdK Petting

Petting – Bürgermeister Karl Lanzinger bleibt Vorsitzender des VdK Petting. Er wurde bei der Jahreshauptversammlung im Bräustüberl Schönram einstimmig wiedergewählt.


Neuer zweiter Vorsitzender ist Michael Demel, nachdem dieser Posten zuletzt unbesetzt gewesen ist. Schriftführerin bleibt Aloisia Steinmaßl. Für die aus der Vorstandschaft ausscheidende Kassierin Sabine Schwangler konnte unmittelbar keine Nachfolgerin gefunden werden. Allerdings erklärte sich Helene Schönsmaul-Feil bereit, nach entsprechender Einweisung eventuell die Arbeit zu übernehmen. Beisitzer sind auch künftig Johann Barmbichler, Angelika Hochmuth, Natalia Musco und Helmut Steinmaßl.

Vorstand Lanzinger berichtete über die Mitgliederentwicklung im Ortsverband. Trotz 28 Abgängen durch Todesfall, Umzügen und Austritten, verzeichnete der Verband einen Zuwachs. Es wurden nämlich 38 neue Mitglieder willkommen geheißen. Der Pettinger VdK habe demnach 213 Mitglieder. Eine stattliche Zahl, meinte der Vorstand, bei einer Gemeindebevölkerung von 2350. Der VdK könne zudem, sowohl auf Kreis-, Landes- und Bundesebenen mit steigenden Mitgliederzahlen aufwarten. Damit erhöhe sich auch der Einfluss auf die Politik.

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an die Zeit von Corona und die letzte Versammlung im April 2019. Für die nächsten zwei Jahre mussten wegen der Pandemie alle Versammlungen und Feste ausfallen. Als die Pandemie etwas abflaute, unternahm man einen Halbtags- und einen Ganztagsausflug. Er hoffe sehr, dieses Jahr wieder die traditionelle Adventsfeier am 2. Advent stattfinden kann, so Karl Lanzinger. Geplant ist auch wieder die »Weihnachtspäckchen-Aktion« werden, bei der bedürftige Bürger, auch Nichtmitglieder, Päckchen, Gutscheine von lokalen Geschäften oder finanzielle Beihilfen erhalten sollen.

Lanzinger nahm die Gelegenheit wahr, der gesamten Vorstandschaft für ihre stetige Unterstützung zu danken. Hervorgehoben wurden dabei die seit vier Jahren als Beisitzer tätigen Hans Barmbichler und Natalie Musco. Acht Jahre sind Angelika Hochmuth als Beisitzerin und Sabine Schwangler als Kassierin in der Vorstandschaft. Seit sogar 13 Jahren ist Helmut Steinmaßl als Beisitzer dabei und ganze 16 Jahre Luise Steinmaßl als Schriftführerin. Lanzinger dankte auch allen anderen, die sich bei Dingen, wie Sammeln und Kuchenspenden nützlich machten.

Bei den Ehrungen wurden die 17 Mitglieder, die seit 2010 dem VdK angehören, erwähnt. Für mindestens 25 Jahre sind es sechs Mitglieder. Mehr als 30 Jahre gehören Anton Hainz jun., Ingrid Junger, Johann Koch, Pauline Mader, Alfred Oberlindober, Stefan Ramgraber und Stefan Schönauer dem Ortsverband an. Seit 1982 ist Georg Warislohner dabei und sogar seit 1981 Ernst Glaser.

Kreisvorsitzender Rudi Göbel sagte, der Kreisverband Traunstein könne stolz sein auf seine Ortsverbände und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Trotz der Corona-Pandemie sei er gut über die Runden gekommen. Allerdings seien auch im Kreis durch die Pandemie 16 Neuwahlen bei den Ortsverbänden in Verzug geraten. Jetzt gelte es, die durch die Pandemie in Verzug geratenen Forderungen hinsichtlich Rentenerhöhungen und anderen sozialen Belangen wettzumachen. »Wir sind nicht zufrieden«, betonte der Vorsitzende. Um etwas zu erreichen, sei der VdK, mit seinen bundesweit 2,1 Millionen Mitgliedern hervorragend geeignet. Zumal die Bundesvorsitzende Verena Bentele mit der Politik auch hinter der Szene sehr hart arbeite, um die Ziele des VdK zu erreichen. Göbel sagte, er sei auch um Beihilfen für Ukraine Flüchtlinge gefragt worden und habe dazu eingewilligt, habe aber wissen lassen, die gleiche Hilfe müsse auch bedürftigen Einheimischen zukommen. Wie schon Lanzinger erwähnt hatte, blieb die Hälfte der bei den Sammlungen erzielten Gelder beim Ortsverband, während die zweite Hälfte an Kreis- und Landesverband gingen. Auch wies Göbel auf die Beratungsmöglichkeiten beim Ortsverband hin. Dabei müsse allerdings manchmal wegen Überlastung der Beratungsstelle mit Wartezeit gerechnet werden. Es werde aber daran gearbeitet und neues Personal geschult.

In einer kurzen Vorschau wies Vorstand Lanzinger nochmals auf die Adventsfeier am 4. Dezember im Bräustüberl und auf das 75. Gründungsjubiläum, das für Anfang von 2023 geplant ist, hin. Mitfahrgelegenheiten zu allen Veranstaltungen können beim Vorstand erfragt werden.

al