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Kaum Unmutsäußerungen gegen scheidenden Mario Götze

Dortmund (dpa) - Mario Götze sind beim Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid weitere Unmutsäußerungen weitgehend erspart geblieben.

Schwerer Gang
BVB-Star Mario Götze (M) auf dem Weg ins Stadion. Foto: Bernd Thissen Foto: dpa

Einen Tag nach der überraschenden Nachricht vom Wechsel des 20 Jahre alten Ausnahmekönners im Sommer von Borussia Dortmund zum deutschen Fußball-Meister FC Bayern hielten sich die Fans vor und während der Partie gegen das spanische Starensemble mit Kritik zurück.

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Als Götze rund 45 Minuten vor dem Anpfiff zusammen mit seinen Mannschaftkollegen zum Aufwärmen auf den Rasen lief, brandete Beifall für das Team auf. Und auch beim ersten Ballkontakt des einstigen Zuschauerlieblings nach dem Anpfiff der Partie blieb es im Stadion still. Hier und dort konnte sich Götze sogar über positive Reaktionen freuen. «Danke Mario» stand auf einem Plakat zu lesen. Nur beim Verlesen der Aufstellung gab es beim Namen Götze vereinzelt Pfiffe.

Am Tag zuvor hatte es heftige Schelte vieler Fußball-Fans insbesondere im Internet gegeben. Vor allem der Zeitpunkt der Wechsel-Ankündigung kurz vor dem wichtigen Duell mit Real erzürnte den BVB-Anhang. Aus Sorge um massive Proteste hatte Trainer Jürgen Klopp am Dienstag einen eindringliche Appell an die Fans gerichtet, auch Götze während der Partie bedingungslos zu unterstützen. Diese Aufforderung wurde kurz vor dem Anpfiff noch einmal über die Stadionlautsprecher wiederholt.