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Kaymer chancenlos - Streit zwischen Woods und Garcia

Ponte Vedra Beach (dpa) - Martin Kaymer wird beim höchstdotierten Golfturnier der Welt nach hinten durchgereicht. Der 28-Jährige konnte bei der dritten Runde der mit 9,5 Millionen Dollar dotierten Players Championship in Ponte Vedra Beach nicht von den guten Wetterbedingungen am Morgen profitieren.

Chancenlos
Martin Kaymer fiel auf den geteilten 66. Platz zurück. Foto: Erik S. Lesser Foto: dpa

Der Profi aus Mettmann blieb auf dem Par 72-Kurs vier Schläge über Platzstandard und fiel mit einem Gesamtergebnis von 218 Schlägen auf den geteilten 66. Platz zurück. Kaymer unterliefen unter anderem zwei Doppel-Bogeys. Einen Kommentar wollte er danach nicht abgeben.

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In Führung liegt überraschend der schwedische PGA-Tour-Neuling David Lingmerth mit zwölf Schlägen unter Par. Er konnte die dritte Runde aber ebenso wenig zu Ende spielen wie sieben weitere Profis, unter ihnen der Weltranglisten-Erste Tiger Woods (USA). Wegen einer Gewitterwarnung wurde der Wettkampf für zwei Stunden unter- und später wegen Dunkelheit abgebrochen.

Der dritte Durchgang wird am Sonntagmorgen (Ortszeit) fortgesetzt. Anschließend spielen alle Profis ihre Schlussrunde. Hinter Lingmerth liegen dessen Landsmann Henrik Stenson, Sergio Garcia (Spanien) sowie Woods jeweils mit zehn Schlägen unter Par gleichauf.

Garcia und Woods mussten ihre Runde gemeinsam zu Ende spielen, auch wenn die Stimmung frostig zwischen den beiden war. Der Spanier fühlte sich an einem Loch beim Schlagen gestört. Woods soll zu früh einen Schläger aus dem Bag gezogen, die Zuschauer wegen der Schlägerwahl laute Kommentare abgegeben haben. Garcia verzog den Ball und spielte ein Bogey, Woods gelang das Birdie und er übernahm zwischenzeitlich die Führung. «Wir reden nicht viel miteinander», sagte Woods später auf die Frage, ob die Unstimmigkeit ausgeräumt sei. Das Verhältnis zwischen beiden gilt seit Jahren als angespannt.

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