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Kein Tor gegen Kolbermoor

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Bruno Datzmann klärte gerade noch. Foto: Anzeiger/Wechslinger

Bischofswiesen – Im vorletzten Heimspiel einer fünfjährigen Bezirksligazeit unterlag der FC Bischofswiesen dem SV DJK Kolbermoor nach wackerem Abwehrkampf mit 0:3. Beim SV DJK Kolbermoor geht es noch um den Vizemeistertitel und so traten die Gäste auch auf. Die Bischofswieser agierten mit einer Notelf, sieben Spieler aus dem Stamm waren nicht dabei.


Bereits in der vierten Minute klärte FCB-Schlussmann Stefan Schnitzlbaumer erstmals nach einem Schuss von Franz-Xaver Pelz, der wie weitere zwei Kolbermoorer Spieler seine Ausbildung beim TSV 1860 Rosenheim genossen hat. Eine Ecke der Gäste brachte auch nichts ein. Bischofswiesen stand unter Druck, aber Schnitzlbaumer blieb bei einem Schuss Sieger. In der nächsten Aktion zielte Kolbermoor zum Glück für den FCB am Tor vorbei. Nach einer Viertelstunde befreiten sich die Gastgeber erstmals. Zunächst gab es einen Eckball, dann scheiterte Sebastian Hinterbrandner an Schlussmann Mario Schmitt. Nach knapp einer halben Stunde war für Kolbermoor der Bann gebrochen, Patrick Eder donnerte unhaltbar für Schnitzlbaumer zum 1:0 ins Tor. Luca Piga erhöhte wenig später auf 2:0. Neuerlich war Schnitzlbaumer ohne Abwehrchance. Damit war am Riedherrn eine frühe Vorentscheidung gefallen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff zielte Markus Huthöfer knapp am Tor vorbei. Das 2:0 für die Gäste entsprach dem Spielverlauf, die Notelf des FC Bischofswiesen hielt besser als man erwarten durfte.

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Im zweiten Abschnitt kontrollierte der Tabellenzweite das Geschehen, doch Schnitzlbaumer verhinderte zunächst weitere Treffer. Wie aus dem Nichts kamen die Platzherren in der 66. Minute zur großen Anschlusschance. Nach einem Eckball köpfte Routinier Martin Datzmann gefährlich aufs Tor, doch Goalie Schmitt reagierte phänomenal.

Die Bischofswieser kamen noch einmal zu einer prächtigen Chance, als Sebastian Vorberg seine Gegenspieler austrickste und ideal auf Huthöfer legte. Der technisch versierte Spieler verzog jedoch aus bester Abschlussposition den Schuss recht eigenartig. Nachdem Schnitzlbaumer noch einmal stark reagiert hatte (82.), war er gegen das 3:0 (87.) durch Eder machtlos. Die Bischofswieser haderten jedoch in dieser Situation mit dem Schiedsrichter, der ein klares Foulspiel eines Gästespielers geflissentlich übersehen hatte. »Ohne sieben Stammspieler hat die Mannschaft eine bemerkenswerte Leistung gezeigt«, lobte Trainer Walter Menauer das gesamte Team.

FC Bischofswiesen: Schnitzlbaumer; Datzmann, Förg, Fendt, Hinterbrandner, Böttger, Geisler, Huthöfer, Gruber (75. Moralis), Vorberg, Kuhn (53. Jung). Christian Wechslinger