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Kekse mit Text statt aus Teig

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Kekse
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Cookies heißt zwar übersetzt Kekse, aber im Internet sind damit kleine Text-Dateien gemeint. Foto: Christian Charisius/dpa Foto: dpa

Viele Menschen sind jeden Tag online: Sie verschicken etwa Nachrichten oder suchen Informationen. Das Internet funktioniert mit bestimmten Programmen und anderer Computer-Technik. Hier erfährst du, was hinter einigen wichtigen Begriffen steckt.


Ah, die Seite sieht spannend aus. Hier sehe ich mich mal um. Da ploppt ein Text-Feld auf. In dem steht etwa: »Für unsere Webseite verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung stimmen Sie der Verwendung zu.«

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Cookies? Das ist Englisch und heißt Kekse. Klingt lecker. Hat aber nix mit Gebäck zu tun. Ein Cookie ist eine kleine Text-Datei. Diese wird automatisch auf dem eigenen Computer gespeichert. Besucht man die Seite später wieder, sendet das Internet-Programm die Text-Datei vom Computer zurück an die Webseite. Die erkennt den Cookie wieder und damit auch den Nutzer.

Bei einem Online-Shop weiß sie so zum Beispiel: Beim letzten Besuch hat sie oder er eine Hose in den Warenkorb gelegt. Die ist dann - zack, wieder im Korb und man muss nicht von vor anfangen.

Allgemein bekommt ein Anbieter durch Cookies Informationen, wie die Leute die Webseite nutzen: welche Texte oder Videos sie anklicken.

Aber auch Werbefirmen benutzen Cookies. Sie wollen so herausfinden, wonach jemand im Netz sucht und möglichst viel über den Nutzer erfahren. Etwa, um passende Werbe-Anzeigen anzuzeigen. Um nicht zu viel über sich zu verraten, ist es deshalb sinnvoll, Cookies ab und zu zu löschen.