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»Kenne die Probleme der Gemeinde«

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Sandra Sonntag

Unterwössen. Sandra Sonntag (40) hat zwei Kinder im Alter von 6 und 10 Jahren. Die Physiotherapeutin aus Unterwössen tritt für die neu gegründete überparteiliche Wählervereinigung Bürgerkandidat/in an. Der amtierende Bürgermeister Hans Haslreiter kandidiert nicht mehr.


Wieso wollen Sie Bürgermeisterin in Unterwössen werden?

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Ich habe in den letzten Jahren politisch sehr viel gelernt, politisch engagiert gearbeitet und für unsere Gemeinde auch erfolgreich gestaltet. Als Gemeinderätin kenne ich die Probleme unserer Gemeinde sehr genau und möchte meine Erfahrungen und Ideen zum Wohle von Ober- und Unterwössen einsetzen und weiter umsetzen. Es gibt in unserer Gemeinde eine Vielzahl von Problemen wie zum Beispiel vernachlässigte Infrastruktur, Stillstand Hallenbadkomplex, abschwächender Tourismus. Deshalb möchte ich unsere Gemeinde wieder fit machen für die Zukunft.

Welches Problem in Unterwössen wollen Sie als erstes angehen, wenn Sie zur Bürgermeisterin gewählt werden?

Nur, wenn die Gemeindefinanzen erfolgreich saniert werden, dann können wir wieder in unserer Gemeinde gestalten. Das heißt: Das finanzielle Fundament unserer Gemeinde muss wieder stimmen! Haushaltskonsolidierung und Sanierung sind zwingend erforderlich. Deshalb müssen wir unsere Schuldenlast konsequent abbauen und zeitgleich in unserem Gemeinde-Haushalt finanzielle Handlungsspielräume erarbeiten, damit wir in zukunftsfähige Maßnahmen investieren können, wie zum Beispiel Belebung der Ortsmitte, Tourismus und Hallenbadkomplex.

Was gefällt ihnen besonders an Ihrer Gemeinde?

Unsere einzigartige Landschaft, der Zusammenhalt und das vielfältige Vereinsleben mit den zahlreichen schönen Festen und Bräuchen. Das ist auch außerhalb der Gemeindegrenzen bekannt, darauf kann unsere Gemeinde nur stolz sein. Am meisten gefällt mir, dass sich unsere Bürger zunehmend in die Gemeindepolitik einbringen und etwas verändern wollen. Besonders beeindruckt mich, wie die Bürger mich auf meinem Weg unterstützt haben. So habe ich meine Kandidatur ausschließlich dem ausdrücklichen Willen meiner Mitbürger zu verdanken.

Wie würde Sie eine sehr gute Freundin/Ihr Mann beschreiben?

Eine ungewöhnliche Frau mit viel Elan, Mut und Ausdauer, neugierig und stets offen für Neues, und deshalb manchmal auch der Zeit voraus. Eine Frau, die gerne nachdenkt, am liebsten in der Natur. Sie liebt die Berge, egal ob Sommer oder Winter, mit Ski oder ohne, ist gerne auch mit dem Mountainbike unterwegs. Die Familie ist ihr Kraft- und Ruhepol.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Ich bin zielstrebig, kämpfe und überzeuge leidenschaftlich gern für gute Ideen und bin sehr kommunikativ. Probleme gehe ich stets ruhig, sachorientiert und zügig an. Beruflich bin ich es gewohnt, in einem großen Team erfolgreich zusammenzuarbeiten. – Manchmal etwas ungeduldig, wenn gewisse Abläufe zu lange dauern.

Was passiert mit dem ehemaligen Hallenbad in Unterwössen, wenn Sie Bürgermeisterin werden?

Als erstes werde ich mit allen Achental-Bürgermeistern ein entscheidendes Gespräch über einen gemeinsamen Betrieb des Hallenbades in einem neuen Zweckverband Achental suchen, da wir künftig touristisch gemeindeübergreifend viel enger als bisher zusammenarbeiten müssen, damit unsere Region Achental im Landkreis mehr Gewicht bekommt. Sollte das nicht realisierbar sein, steht eine Umnutzung des Hallenbadkomplexes an, mit einem sorgfältig geplanten Konzept aus einem Guss.