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Kilde gewinnt Abfahrt in Gröden - Gisin schwer gestürzt

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Aleksander Aamodt Kilde
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Gewann den Abfahrtslauf in Gröden: Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde. Foto: Marco Trovati/AP Foto: dpa
Marc Gisin
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Stürzte in Gröden schwer: Marc Gisin aus der Schweiz. Foto: Alessandro Trovati/AP Foto: dpa

Bei der Weltcup-Abfahrt in Gröden ist ein bärenstarker Norweger nicht zu schlagen. Überschattet wird das Klassikerrennen in den Dolomiten von einem schweren Sturz. Vier deutsche Rennfahrer schaffen es in die Punkte, Josef Ferstl unterstreicht seine gute Form.


Gröden (dpa) - Ein souveräner Sieg von Aleksander Aamodt Kilde und ein schlimmer Sturz der Schweizers Marc Gisin haben den ersten Abfahrts-Klassiker der alpinen Ski-Saison geprägt.

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Der Norweger verwies auf der Saslong in Gröden Max Franz aus Österreich (+0,86 Sekunden) und den Schweizer Weltmeister Beat Feuz (+0,92) auf die Plätze und feierte seinen dritten Sieg im Weltcup. Josef Ferstl unterstrich mit einem zwölften Platz (+1,33) und dem besten Abfahrts-Ergebnis seit drei Jahren seine aufstrebende Form - am Freitag war er Sechster im Super-G geworden. »Ich bin zufrieden«, sagte der Oberbayer. »Man muss einfach Vollgas geben, dass man ein gutes Ergebnis einfährt.« Letztmals weiter vorn bei einer Abfahrt war Ferstl im Dezember 2015 ebenfalls in Gröden als Zehnter.

Auch Andreas Sander (+1,77), Manuel Schmid (+1,91) und Dominik Schwaiger (+1,98) fuhren auf den Plätzen 19 bis 21 in die Punkte. Klaus Brandner (50./+3,82) verpasste dagegen die Top 30 deutlich.

Überschattet wurde die Abfahrt in den Dolomiten von einem schweren Sturz des Schweizers Gisin. Der 30-Jährige kam nach gut einer Fahrminute zu Fall, schlug mit dem Kopf auf und blieb bewusstlos liegen. Gisin wurde von Sanitätern versorgt, ein Rettungshubschrauber flog den Verunglückten nach 20 Minuten Behandlungszeit in das Krankenhaus von Bozen. Seine Schwester Michelle, die Olympiasiegerin von Pyeongchang, sagte der Zeitung »Blick«: »Marc ist aufgewacht und sein Zustand stabil.« Weitere Informationen gab es zunächst nicht.

Der Sportler hatte bei hoher Geschwindigkeit die Ski verkantet und konnte einen Sturz nicht mehr vermeiden. Er wurde von den Kamelbuckeln in die Luft geschleudert und prallte hart auf Rücken und Kopf auf. Gisin, der 2015 in Kitzbühel bei einem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, trug keinen Airbag.

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