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Kinder nicht in allen Dingen mitentscheiden lassen

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Entscheidungen im Familienalltag
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Erst zum Einwohnermeldeamt, dann zum Einkaufen? Solche Entscheidungen treffen Eltern besser alleine. Kinder könnten damit überfordert sein. Foto: Will Oliver Foto: dpa

Wenn Eltern immer alles bestimmen, fühlen sich Kinder schnell ohnmächtig. Daher sollten die Kleinen bei einigen Dingen ein Mitspracherecht haben. Mit organisatorischen Angelegenheiten mutet man ihnen allerdings zu viel zu.


Hamburg (dpa/tmn) - Mitentscheiden zu dürfen, ist wichtig für Kinder. So erfahren sie sich als selbstwirksam und fühlen sich ernst genommen. Eltern sollten allerdings gut abwägen, bei welchen Sachen sie ihre Kinder in den Entscheidungsprozess einbeziehen, heißt es in der Zeitschrift »Eltern« (Ausgabe 6/2018).

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Harmlos sind Fragen wie: Bauklötze bauen oder Autos schieben? Schnittlauch aufs Brot oder nicht? Erst das Buch mit den Tieren oder das mit dem Jungen vorlesen? Schwierig wird es bei Dingen, bei denen es um Elternangelegenheiten geht - etwa, ob man erst zum Einwohnermeldeamt fährt und dann zur Bank. Mit solchen Fragen sind Kinder schnell überfordert, weswegen Erwachsene sie nicht zur Auswahl stellen sollten.