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Bummeln und Baden bei der Schellenberger Dult

Kitsch und Kult

Marktschellenberg – Die rund Hundert Händler der Schellenberger Dult hätten sich am Sonntag über mehr kaufbegeisterte Besucher sicher gefreut. Es war zwar nicht so heiß wie im Jahr zuvor, jedoch nutzten die Einheimischen ihre Freizeit lieber für andere Vergnügungen, wie zum Beispiel Baden gehen. »Ich hätte das auch gemacht«, klagte ein Händler. Andere haben die beiden Dinge, Schellenberger Dult und eine erfrischende Abkühlung, schlicht verbunden. Als Badeplatz wählten sie die Schellenberger Ache. In der Pfarrkirche wurde am Sonntag das Ortspatrozinium um den hl. Ulrich, den zweiten Kirchenpatron der Pfarrkirche St. Nikolaus, gefeiert. Danach gab es einen zünftigen Frühschoppen mit der Musikkapelle Aufham im Festzelt.

Die Schellenberger Dult ist ein fester Termin im Jahresablauf. Die vielen Verkaufsstände bieten immer einen besonderen Anblick. (Fotos. B. Stanggassinger)
Direkt von den Verkaufsständen ins kühle Nass der Schellenberger Ache springen: spitze bei 30 Grad Celsius.
Der originelle Bauchladenverkäufer bot auch »Knallteufel« an.
Ein bisschen Handeln kann man auf der Dult immer.
Gläser mit Gravur sind ein beliebter Verkaufsartikel.
Verrückter geht's nicht. Auch das gehört zur Dult.

Am Blauen Montag hatte das Festzelt geöffnet, und die Händler boten ein letztes Mal ihre Waren an. Zum Festausklang spielten die Musikkapelle Marktschellenberg und die Schlossberg-Musikanten. Bernhard Stanggassinger

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