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Klare Sache für den TSV Waging

Einen ungefährdeten 3:1-Erfolg feierte der TSV Waging im Duell der Fußball-Kreisliga Gruppe II gegen den SV Laufen. Dieses Spiel hätten die »Seerosen« weit höher gewinnen können, sogar müssen. Die Gäste aus Laufen spielten einen so destruktiven Fußball, dass man das Gefühl haben musste, sie wollten die Niederlage in Grenzen halten. Mit einer so defensiven Spielweise kann man keinen Blumentopf gewinnen. Die Gastgeber taten sich schwer mit dieser Defensiv-Taktik, da einfach keine Räume da waren. Die Laufener hatten über den gesamten Spielverlauf keine echte Torchance. Der Anschlusstreffer basierte aus einem Sonntagsschuss und einer Unaufmerksamkeit der Waginger Defensive.

E erwies sich wieder als treffsicher: Tobias Hösle markierte für den TSV Waging das 1:0. (Foto: Weitz)

Die Zuschauer hatten sicher wenig Freude an diesem Spiel, das aufgrund der Spielweise der Gäste äußerst unansehnlich war. Auf Waginger Seite sammelte Thomas Hofmann Spielpraxis. Die Waginger dominierten und hatten die ersten Tormöglichkeiten durch Hansi Huber, der nach einer Flanke von Stefan Mühlthaler an SVL-Torwart Sebastian Fial scheiterte (10.). In der 16. Minute ging ein 22-Meter-Schuss von Tom Hofmann knapp über das Tor. In der 21. Minute scheiterte Hansi Huber an Sebastian Fial.

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Doch in der 36. Minute war der SVL-Schlussmann geschlagen: Veit Gröbner schlug eine Ecke in den Strafraum, Tobias Hösle war per Kopf zur Stelle und verwandelte eiskalt. Zwei weitere Möglichkeiten hatte Tom Hofmann vor der Pause (41. und 45.), beide Male scheiterte er nur knapp.

Für die Vorentscheidung sorgte Patrick Quast mit einem sehenswerten Schuss aus 30 Metern: 2:0 (57.).

In der 61. Minute lenkte Sebastian Fial eine scharfe Flanke von Stefan Mühlthaler mit Glück an die Latte. Der Nachschuss brachte nichts ein. Nur eine Minute später kam Tom Hofmann nach einer Flanke von Tobias Hösle etwas zu spät. Ein Schuss von Tom Hofmann wurde in der 73. Minute von der Torlinie gekratzt.

Wie aus heiterem Himmel der Anschlusstreffer von Christian Höhn mit einem Sonntagsschuss aus 22 Metern (83.). Hier »schlief« die Waginger Defensive. Fast direkt vom Anstoß weg folgte allerdings das 3:1 durch Maxi Hösle nach einem tollen Querpass von Manuel Sternhuber.

Wagings Trainer Berni Zeif war nicht ganz zufrieden mit seinem Team. Es hätte nach seiner Ansicht trotz der destruktiven Spielweise der Gäste das Spiel höher entscheiden müssen. Die »Seerosen« müssen nun durch ihre englischen Wochen durch und dürfen sich nicht verrückt machen lassen. Der direkte Aufstieg ist weiterhin möglich, wenn auch Kastl ein äußerst starker Widersacher ist. Klu