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Klarer Himmel sorgt für Kälte

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Sonne steht tief
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Im Winter steht die Sonne tiefer als im Sommer. Sie heizt die Erde nicht so stark auf. Foto: Swen Pförtner/dpa Foto: dpa

Wusstest du, dass ein klarer Himmel und Sonne nicht unbedingt für einen warmen Tag sorgen?


In den vergangenen Tagen lud strahlender Sonnenschein viele Menschen zum Spaziergang ein. Aber draußen war es bibberkalt! Woran liegt das?

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Im Winter steht die Sonne flacher am Himmel als im Sommer. Sie strahlt also nicht so stark von oben auf uns herab. Außerdem geht sie später auf und früher unter. Deshalb schafft sie es nicht, die Erde so aufzuheizen, wie sie es im Sommer kann. In der Nacht gibt der Erdboden die aufgenommene Wärme schnell wieder ab. Dann wird es richtig kalt!

Nicht ganz so frostig sind Wintertage, wenn dichte Wolken am Himmel hängen. Dann ist es draußen zwar diesig und grau. Dafür kann die Wärme von der Erde nicht so leicht abstrahlen. Man könnte sagen: Die Wolken wärmen uns wie eine Decke.

Zurzeit kreist ein großes Hochdruck-Gebiet über Europa. Es gibt wenig Feuchtigkeit in der Luft und kaum Wolken am Himmel. Zusätzlich strömt kalte Luft aus der Arktis über Sibirien zu uns. Das führt dazu, dass es in diesen Tagen so klirrend kalt ist.

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