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»Klimaschutz ein Anliegen«

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Martin Czepan

Traunreut. Martin Czepan geht als Bürgermeisterkandidat der Traunreuter Grünen ins Rennen. Der 57-Jährige ist verheiratet und von Beruf Diplomingenieur.


Wieso wollen Sie Bürgermeister der Stadt Traunreut werden?

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Traunreut hat die Chance, ein attraktives und lebendiges Stadtzentrum zu bekommen. Diese Gelegenheit möchte ich gemeinsam mit den Bürgern umsetzen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist mir der Klimaschutz. Schon in wenigen Jahren können wir unseren Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Energien decken – und damit den Bürgern eine klimaneutrale, preiswerte und sichere Energieversorgung bieten.

Welches Problem in Traunreut wollen Sie als erstes angehen, wenn Sie zum Bürgermeister gewählt werden?

Viele junge Leute, die in den Traunreuter Betrieben ihre Arbeit aufnehmen, nehmen nicht in Traunreut ihren Wohnsitz. Vor drei Jahren habe ich dem Bürgermeister Vorschläge gemacht, wie man sich aktiv um diese jungen Berufstätigen kümmern muss. Diese Vorschläge würde ich als erstes umsetzen.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Stadt?

Traunreut ist eine Stadt im Grünen, mit altem Baumbestand in Gärten und Grünflächen. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht man den Arbeitsplatz, die Geschäfte und die vielen Freizeiteinrichtungen in wenigen Minuten.

Für Kinder und Jugendliche gibt es ein vielfältiges und hochwertiges Bildungs- und Freizeitangebot.

Das kulturelle Angebot lässt kaum Wünsche offen. Aufgrund der Weltoffenheit der Traunreuter findet man in dieser Stadt schnell Anschluss.

Wie würde Sie ein sehr guter Freund/Ihre Frau beschreiben?

Ausgeglichen, geduldig und ausdauernd, redet nie schlecht über andere Menschen, loyal, großzügig, kompetent in vielen Bereichen, tiefgründiger Humor, setzt sich für andere Menschen ein, genießt die Natur, gutes Essen und guten Wein, drängt sich nicht in den Vordergrund, hört manchmal nicht zu, versucht, seine Überzeugung durchzusetzen.

Welche starken Eigenschaften haben Sie? Wo liegen Ihre Schwächen?

Stärken: Kreativität und Klarheit, um zukunftsweisende Vorhaben zu initiieren – und Energie und Ausdauer, um Projekte erfolgreich umzusetzen.

Schwächen: Fehlende Geduld, andere mitzunehmen, und geringe Kompromissbereitschaft.

Wie wollen Sie damit umgehen, dass Traunreut 2014 deutlich weniger Gewerbesteuern einnimmt? Müssen geplante Projekte verschoben werden?

Nach derzeitigen Erkenntnissen beschränkt sich der Rückgang der Gewerbesteuer nicht nur auf 2014. Eine sofortige Konsolidierung des Verwaltungshaushaltes ist erforderlich, um die erheblichen Steigerungen der letzten Jahre in den Griff zu bekommen. Nur so bekommt Traunreut etwas Luft, um die wichtigsten Investitionen zu stemmen. Priorität haben für mich Vorhaben, welche von großem Nutzen für die Bürger sind, wie zum Beispiel die Sanierung des Freibades und die Entwicklung des Stadtzentrums. Viel stärker als bisher muss auf die Folgekosten von Investitionen geachtet werden. Am ehesten lässt sich noch der Ausbau von Straßen verschieben.