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Klinsmann kündigt nach Titelgewinn Vertragsgespräche an

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US-Coach
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JÜrgen Klinsmann will als US-Trainer verlängern und für mehr Gestaltungsmöglichkeiten sorgen. Foto: Kamil Krzaczynski Foto: dpa

Berlin (dpa) - Jürgen Klinsmann will schon bald Gespräche über seine Zukunft als Trainer der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft führen.


Dabei spielt nicht nur die eigene Position eine Rolle, nachdem er mit dem US-Team durch den Gewinn der CONCACAF-Kontinentalmeisterschaft seinen ersten Titel als Nationalcoach bejubeln durfte. »Ende des Monats werden Verbands-Präsident Sunil Gulati und ich über die Zukunft sprechen«, kündigte Klinsmann in einem Interview der »Bild« an.

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»Es geht darum, perspektivische Entscheidungen zu fällen wie die Besetzung des Sportdirektors«, erklärte der Schwabe, der vor zwei Jahren das Amt als US-Trainer übernommen hatte. Sein Vertrag läuft nach der WM 2014 in Brasilien aus.

Klinsmann stellte klar, dass er in den USA auch für den Jugendbereich verantwortlich sei. Er habe mit dem Verband einige Gestaltungsmöglichkeiten.

Auch zu seiner Zeit als Bundestrainer war die Besetzung des Sportdirektoren-Posten beim Deutschen Fußball-Bundes für Klinsmann von Bedeutung. Damals entschied sich der DFB aber gegen Klinsmanns Wunschkandidaten Bernhard Peters und installierte den ehemaligen Nationalspieler Matthias Sammer. Als US-Trainer habe er mehr Macht als damals bei der Entscheidung über den DFB-Sportdirektor, sagte Klinsmann lachend in dem Interview.