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Knifflige Aufgaben für Fahrer und Beifahrer

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Dem Beifahrer blind vertrauen: Die Sonderprüfung auf dem Salinenplatz war für die Teilnehmer der BAC-Orientierungsfahrt eine echte Herausforderung. Foto: privat

Berchtesgaden (wi) – Zu einer Orientierungsfahrt über die versteckten Straßen des Berchtesgadener Landes bis über die Grenze nach Dürrnberg hat der Berchtesgadener Automobilclub (BAC) unlängst die Mitglieder und Freunde eingeladen. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre jeweils im Mai statt. Sie wird organisiert vom Sportwart des BAC, Thomas Buchwinkler, und seinem Team.


Am Samstag um 13 Uhr trafen sich knapp 40 Mitglieder und Gäste beim Buchwinkler-Parkplatz. Neun Teams wurden gebildet. Sie erhielten ihre Unterlagen für die ausgewählte Strecke. Die Teilnehmer wussten nicht, wohin es geht. Nur das Bordbuch zeigte ihnen die Streckenführung; Änderungen der Fahrtrichtung und neun Passierkontrollen waren durch exakte Angaben der Fahrkilometer beschrieben.

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Während der Fahrt mussten links und rechts neben der Route 24 Bilder gesucht und durch Aufzeichnung des Tageskilometerzählers bestätigt werden. Zusätzlich waren sechs Sonderprüfungen zu leisten. Neben dem Fahrer, der verhalten und konzentriert steuern musste, waren auch die Beifahrer, meistens die Beifahrerinnen, gefordert; diese mussten das Bordbuch lesen, die Fahrer auf Richtungsänderungen hinweisen und gleichzeitig die Bilder suchen. Eine wahrhaft schwierige Aufgabe.

Lustige Sonderprüfung

Eine lustige Sonderprüfung bestand darin, dass ein Teilnehmer jedes Teams mit der Hochlenzer-Seilbahn von der Mittelstation zu Tal fahren und dabei die Stützen zählen musste; an der Kasse der Seilbahn-Talstation durfte der Stempel im Bordbuch nicht vergessen werden.

Aber alle Teams erreichten das Ziel, den Salinenplatz zwischen Bahnhof und Baywa. Hier jedoch wartete die schwerste Sonderprüfung: Jedes Team musste einen Minislalom mit Wende und Rückweg durchfahren. Kein Team hatte die Erfahrung zur Bewältigung einer so schweren Aufgabe je gemacht.

Verbundene Augen

Dem Fahrer oder der Fahrerin wurden die Augen verbunden und der Beifahrer oder die Beifahrerin mussten die Fahrtrichtung angeben; ein wirklich schwerer Abschluss der hochinteressanten Orientierungsfahrt.

Das regnerische Wetter hat die Orientierungsfahrt gar nicht beeinträchtigt. Bei Kaffee und Kuchen klang die Veranstaltung im Gasthaus »Rehwinkl« aus. Dort wertete das Organisationsteam mit Thomas, Bernd und Regina Buchwinkler die abgelieferten Unterlagen aus und nahm die Siegerehrung vor.

Gewinner war das Team Christian Brandner/Dr. Richard Maier vor den Teams Albert und Elisabeth Kolb sowie Helmut und Veronika Kosta.