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Koalas bekommen Hilfe im Krankenhaus

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Geretteter Koala
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Viele Koalas wurden durch die Flammen verletzt. Sie werden in Tierkliniken behandelt. Foto: David Mariuz/AAP/dpa Foto: dpa

Ein Krankenhaus für Menschen kennt jeder. Aber ein Krankenhaus nur für Koalas? In Australien gibt es das. Denn dieses Land ist der einzige Ort, an dem die niedlichen Tiere mit den platten Nasen und dem flauschigem Fell vorkommen.


Doch in der Heimat der Koalas wüten gerade sehr schlimme Brände. Deshalb sind viele von ihnen schon gestorben oder verletzt worden. »Bei Feuer klettern Koalas hoch auf einen Baum. Dort rollen sie sich zu einem kleinen Ball zusammen«, erklärt die Chefin des Koala-Krankenhauses. So können sie zwar einen kleinen Brand überstehen. Momentan sind die Flammen aber sehr hoch. Deswegen können viele Koalas nicht mehr fliehen.

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Freiwillige Helfer versuchen, möglichst viele Tiere in Sicherheit zu bringen. Aber nicht nur Koalas sind von den Bränden betroffen. Auch Kängurus und Vögel müssen in Tierkliniken behandelt werden, sagt einer der Helfer.

Die geretteten Tiere brauchen viel Wasser. Denn durch die Hitze des Feuers sind sie oft sehr durstig. Dann schauen sich die Tierärzte genau an, welche Verletzungen sie behandeln müssen.

Manche Koalas haben sich in den Flammen das Fell verbrannt. Sie werden mit speziellen Salben behandelt. Bei Kängurus sind verbrannte Pfoten ein Problem. Weil sie über heißen Boden hüpfen mussten, haben sie sich Brandblasen geholt. Solche Brandblasen müssten manchmal operiert werden, erklärt ein Tierarzt.

Andere Tiere haben sich vielleicht etwas gebrochen, weil sie schnell vor dem Feuer weglaufen mussten. Dann brauchen sie einen Verband. Nach der Behandlung dürfen sich die Koalas, Kängurus und die anderen Tiere erholen. Wenn sich die Brände gelegt haben, können sie wieder in die Freiheit.