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»Körper und Seele«: Liebe vor blutiger Kulisse

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Körper und Seele
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Die seelisch verletzte Maria (Alexandra Borbely) findet eine neue Liebe. Foto: Alamonde Film Foto: dpa

Sie begegnen sich zuerst als Hirsche in ihren Träumen, bevor sie in der Realität in einem Schlachthaus aufeinandertreffen. Das auf der Berlinale vorgestellte Liebesdrama kommt jetzt in die Kinos.


Berlin (dpa) - Sie sind Außenseiter. Die junge Budapesterin Mária ist von Ängsten und Zwängen geplagt. Der schon etwas ältere Endre hat einen lahmen Arm und die Liebe eigentlich schon abgeschrieben.

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Im ungarischen Berlinale-Gewinner »Körper und Seele« begegnen sich die Liebenden ausgerechnet in einem Schlachthaus. Dort arbeiten die beiden und dort - am Rande des blutigen Gemetzels - bahnt sich ihre zarte Beziehung an. Das Liebesdrama von Ildikó Enyedi fesselt als emotional reiche und völlig unsentimentale Studie über zwei von Handicaps geplagte Menschen. Beeindruckend: die Schauspieler Alexandra Borbély und Géza Morcsányi, die ihren Figuren ein Geheimnis geben, das der Zuschauer gerne lüften würde.

Körper und Seele, Ungarn 2017, 116 Min., FSK ab 12, von Ildikó Enyedi, mit Alexandra Borbély, Géza Morcsányi.

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