Der nordische Kombinierer Julian Schmid ist zu Beginn der Olympia-Saison in starker Form. Der 26-Jährige belegte im finnischen Ruka den zweiten Platz. Schmid musste sich nur dem siegreichen Österreicher Johannes Lamparter geschlagen geben. Dritter wurde dessen Landsmann Thomas Rettenegger. »Podien unterschreibt man immer sofort gern«, sagte der zufriedene Schmid in der ARD.
Das Skispringen war am Vormittag wegen starken Windes vorzeitig abgebrochen worden. Für die Startreihenfolge des entscheidenden Langlaufrennens über zehn Kilometer wurde daher der Probedurchgang herangezogen.
Schmid schafft interne Olympia-Norm
Schmid startete auf Rang drei 31 Sekunden hinter dem führenden Lamparter. Den zunächst zweitplatzierten Rettenegger holte Schmid schnell ein und lief lange mit ihm gemeinsam. Am Ende setzte sich Schmid ab und sicherte Rang zwei.
Lamparter war läuferisch jedoch zu stark. Schmid fehlten 32,7 Sekunden zum Sieger. Schon am Freitag hatte Lamparter vor dem Oberstdorfer gewonnen. Mit seinem zweiten Podestplatz sicherte sich Schmid bereits die interne Olympia-Norm. Als zweitbester Deutscher lief Wendelin Thannheimer auf den siebten Platz. David Mach wurde Zehnter.
Weltcupgesamtsieger Vinzenz Geiger fehlt zum Saisonstart verletzt. Der 28-Jährige hatte sich in der Vorbereitung beim Fußballspielen drei knöcherne Bandausrisse am rechten Fuß zugezogen. Der zweimalige Olympiasieger hofft auf eine Rückkehr kurz vor Weihnachten.
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