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Kommission: Automatisiertes Fahren muss Sicherheit erhöhen

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Autonomes Fahren
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Autonomes Fahren wirft ethische Fragen auf: Was ist, wenn das Auto selbst entscheidet? Foto: Daniel Naupold Foto: dpa

Computergesteuertes Fahren wirft zahlreiche rechtliche, aber auch ethische Fragen auf. Ist im Falle eines Unfalls etwa ein Kind nicht zu verletzen höher einzuschätzen als die Unversehrtheit eines Erwachsenen?


Berlin (dpa) - Autos sollten sich nur selbst steuern dürfen, wenn das die Sicherheit auf den Straßen erhöht. Darauf legt eine Expertengruppen Wert, die für die Bundesregierung Leitlinien für automatisiertes und vernetztes Fahren vorgelegt hat.

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Die Technik solle Unfälle so gut wie unmöglich machen, heißt es darin. Wenn die Risikobilanz insgesamt positiv sei, stünden »technisch unvermeidbare Restrisiken« dem nicht entgegen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte in Berlin, die Kommission unter Leitung des früheren Verfassungsrichters Udo Di Fabio habe Pionierarbeit geleistet. Das Ministerium hatte die Runde eingesetzt.

Ihr Bericht empfiehlt etwa, dass im Falle eines Unfalls Sachschaden stets vor Personenschaden geht und dass mögliche Opfer nicht nach Alter, Geschlecht und anderen Merkmalen unterschieden werden. Bei der Haftung würden die Hersteller demnach stärker in die Pflicht genommen, für ethisch bedenklich halten die Experten eine vollständige Vernetzung und zentrale Steuerung sämtlicher Autos.