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Kommunalpolitiker fordern Auskunft

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Die finanziellen Probleme der Watzmann Therme beschäftigten auch den Marktgemeinderat Marktschellenberg in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend. Foto: Anzeiger/Irlinger

Marktschellenberg - Die Auswirkungen durch die Problematik »Watzmann Therme« (wir berichteten) standen auch in der jüngsten Sitzung des Marktschellenberger Gemeinderates im Mittelpunkt.


Peter Hüttinger eröffnete die Diskussionsrunde bezüglich der Probleme rund um die Watzmann Therme und betonte, dass der Umbau des Kongresshauses Berchtesgaden trotzdem geplant sei. Er forderte, dass der Marktgemeinderat in die Entscheidungen frühzeitig einzubinden sei.

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Bürgermeister Franz Halmich erklärte, dass die Aufwendungen gedeckt sein müssten. Ansonsten werde von den Verbandsmitgliedern eine Umlage erhoben. Voraussichtlich werde es in diesem Jahr noch eine Beratung über eine Erhöhung des Kurbeitrags geben.

Peter Hüttinger stellte nochmals fest, dass die Verbandsmitglieder informiert sein müssen. Laut dem FWG-Gemeinderat sind die Bürger auf höherem Wissensstand beispielsweise in Sachen Energie- und Wärmeversorgung der Watzmann Therme als die Marktgemeinderatsmitglieder. Eine Präsentation des Projekts »Kongresshaus« müsse dringend stattfinden, da sich Marktschellenberg auch finanziell beteiligen müsse. Peter Hüttinger forderte, in der Angelegenheit mit offenen Karten zu spielen. Die Schuld bei den umliegenden Bädern oder der Preissituation zu suchen, bringe nichts.

Richard Hartmann erkundigte sich noch einmal nach der Erhöhung des Kurbeitrags. Zudem führte er an, dass die Kosten für die Nutzung der RVO-Busse durch Kurkarteninhaber bisher nicht komplett durch den Kurbeitrag gedeckt seien.

Zweiter Bürgermeister Clemens Wagner stellte fest, dass ein Zweckverband eine Solidargemeinschaft sei. Der Starke im Bunde sollte die Sache stützen. Peter Hüttinger sprach sich dabei gegen ein schnelles Abnicken von Entscheidungen aus.

Abschließend betonte CSU-Gemeinderätin Sophia Stanggaßinger, dass die Verbandsversammlungen in öffentlicher Sitzung stattfinden und sie diese seit 15 Jahren besuche. Leider habe sie dort noch nie jemanden aus dem Marktgemeinderat getroffen. M.E.