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Kommunalwahlen 2020 sind vorrangiges Ziel

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Neuwahlen gab es beim Kreisverband Traunstein der Jungen Union. Unser Foto zeigt (von links) den Wahlleiter, Bezirksvorsitzenden Daniel Artmann, Kreisgeschäftsführer William Nolte, die stellvertretende Kreisvorsitzende Marilena Pfeilstetter, Kreisgeschäftsführer Maximilian Röde, den Kreisvorsitzenden Konrad Baur, Schatzmeister Florian Kick, Schriftführer Andreas Nolte, die stellvertretende Kreisvorsitzende Hannah Schroll und Schriftführer Michael Förtsch.

Traunstein – Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Traunstein der Jungen Union (JU) wurde Konrad Baur aus Traunstein als Kreisvorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreter sind Markus Gromes aus Petting, Marilena Pfeilstetter aus Grabenstätt, Hannah Schroll aus Traunreut und Christoph Treiner aus Inzell. Neuer Schatzmeister wurde Florian Kick aus Traunstein. Ihm zur Seite steht Simon Schwarz aus Siegsdorf als Finanzreferent, der nicht gewählt, sondern kooptiert wird. Als Schriftführer wurden Michael Förtsch aus Inzell und Andreas Nolte aus Traunstein gewählt.


Die Beisitzer sind Bernhard Braun (Ruhpolding), Sarah Ghasemi (Traunstein), Stefan Gsinn (Traunreut), Christina Hübner (Grabenstätt), Manuel Leißl (Tacherting), Christoph Maier (Übersee), Richard Mayer (Trostberg), Franziska Schroll (Traunreut) und Isabelle Thaler (Traunstein). Die Kasse prüfen Seppi Mayer junior (Chieming) und Josef Bauer (Siegsdorf). Als Kreisgeschäftsführer wurden William Nolte und Maximilian Röde (beide Traunstein) bestellt.

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Als Ziel für die kommenden Monate gab Baur gemeinsam mit der CSU »die Richtung 2020« aus. Bei den Kommunalwahlen im März 2020 werde Siegfried Walch als Landratskandidat wieder zu 100 Prozent von der JU mitgetragen, betonte der Kreisvorsitzende. Außerdem würden wieder eigene JU-Kandidaten auf den CSU-Listen angestrebt. Baur appellierte an die JU und CSU, in den kommenden zehn Monaten zusammenzuhalten, damit in jeden Stadt- bzw. Gemeinderat mindestens ein JU-Kandidat hineingewählt werde.

Mit rund 315 Mitgliedern in den Ortsverbänden Bergen, Chieming, Grabenstätt, Inzell, Ruhpolding, Siegsdorf, Traunreut, Traunstein, Übersee und Unterwössen sei der Kreisverband gut aufgestellt, meinte Baur. Er rief die Mitglieder aber zu einer verstärkten Werbung von Neumitgliedern auf, da in den kommenden Jahren wegen der Altersbegrenzung von 35 Jahren etliche Mitglieder die JU verlassen müssten.

Der CSU-Kreisvorsitzende, Landrat Siegfried Walch, lobte die JU wegen ihrer Dynamik, ihrer Aufbruchstimmung und ihres positiven Geistes als wichtiges Element für die CSU. Bei der Kommunalwahl 2020 werde eine starke JU mit ihrer gestaltenden Kommunalpolitik gebraucht. Wobei die Jugend zu Recht unterschiedliche Perspektiven habe, so Walch. Das einmalige Bildungsprojekt »Campus für berufliche Bildung« mit der Handwerkskammer und der Technischen Hochschule Rosenheim nannte er eine Riesenchance für die Jugend, weil er verschiedene Bildungsrichtungen zusammenführe. Erstmalig in seiner Geschichte werde der Chiemgau Hochschulstandort. Den Kritikern wegen der Kosten von rund 100 Millionen Euro hielt er entgegen, dass nicht alles aus dem Kreishaushalt finanziert werde, weil sowohl Mittel des Bundes und des Landes als auch der Technischen Hochschule und der Handwerkskammer fließen würden.

Beistand bekam Walch vom Oberbürgermeisterkandidaten der CSU und UW Traunstein, Dr. Christian Hümmer. Der Campus sei für die Stadt und die Region eine Jahrhundertchance, deshalb werde er alles dafür tun, diese Chance zu ergreifen. Seine Partei werde die jungen Leute einbinden, um die Stadt und die Region in ein neues Jahrzehnt zu führen.

Die JU könne auf die Unterstützung der CSU zählen, betonte auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Ramsauer. Man brauche sich gegenseitig und müsse sich daher aufeinander verlassen können, besonders im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen.

Die Riege der Mandatsträger komme aus den Reihen der JU, stellte der Landtagsabgeordnete Klaus Steiner fest. Zu seinen Zeiten habe es noch schwere Grabenkämpfe zwischen CSU und JU gegeben. Diese gebe es heute nicht mehr, weil man erkannt habe, dass man die Kräfte bündeln müsse, da es heutzutage andere Herausforderungen gebe.

Wenn man wolle, könne man Politik gestalten, deshalb habe die JU stets Themen aufgenommen, die auf der Straße liegen, sagte der JU-Bezirksvorsitzende Daniel Artmann. Er rief die Mitglieder dazu auf, Probleme parteiintern zu diskutieren und nicht nach außen zu tragen.

Sein neugegründeter Verein werde bei der Kommunalwahl 2020 eine »Junge Liste« einbringen, die die CSU im Kreistag unterstützen wolle, sagte der Vorsitzende Florian Kick. Dies sei im Landkreis Traunstein einmalig. Sie stelle nicht nur für die JU eine unglaubliche Chance, sondern auch für Vereine und sonstige nicht-politische Institutionen dar, die sich in die Politik einbringen wollen. Bjr