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Konzept für Sanierung von Niedernfels

Marquartstein. Einen Antrag der Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München und Freising auf Gewährung eines Zuschusses für die »Erstellung eines denkmalpflegerischen Planungskonzeptes« für die Sanierung von Schloss Niederfels beschied der Gemeinderat einstimmig positiv.

Ein denkmalpflegerisches Gesamtkonzept ist geplant für die Sanierung des Schlosses Niedernfels in Marquartstein. Die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten. (Foto: Giesen)

Nachdem die Schwestern von der Heimsuchung Mariä Schloss Niedernfels 1997 verlassen hatten, kauften der Landkreis Traunstein drei Viertel des Schlosses und die Gemeinde Marquartstein ein Viertel. Damit ermöglichten sie die Weiterführung der Schule.

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Bürgermeister Andreas Dögerl wies darauf hin, dass sich das Schulgelände seither sehr positiv entwickelt habe. Das Pädagogische Zentrum Schloss Niedernfels hat unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge seither fast zehn Millionen Euro in die Schul- und Heimgebäude investiert. Niedernfels sei ein wichtiges Standbein im Schulangebot von Marquartstein, betonte der Bürgermeister. So wie die Burg sei das ebenso um 1100 erbaute Schloss ein ortsprägendes Gebäude. Voraussetzung für ein denkmalpflegerisches Sanierungskonzept sei die Beteiligung der Gemeinde, erklärte Dögerl. »Wir kommen eh nicht aus«, war aus den Reihen des Gemeinderats zu hören. Beteiligen müssten sich ebenso Bezirk, Landkreis, Denkmalamt und Eigentümer. Für die Sanierungsuntersuchung kommen derzeit etwa 900 Euro auf die Gemeinde zu, erklärte Bürgermeister Dögerl. Das aber sei erst der erste Schritt auf dem Weg zum Gesamtkonzept. gi