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Korbinian Hochreiter siegt in der D-Jugend

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Er war in Unterföhring nicht zu stoppen und holte Gold in der Gewichtsklasse bis 23 kg in der D-Jugend: Korbinian Hochreiter. Foto: Anzeiger/Wittenzellner

Unterföhring – Für eine Reihe von jungen Berchtesgadener Ringern war am Samstag Spannung pur angesagt: Sie traten beim mit 370 Teilnehmern aus 50 europäischen Vereinen quantitativ wie qualitativ hoch besetzten internationalen Andi-Walter-Gedächtnis-Turnier an, das in Unterföhring nun schon im 35. Jahr bestritten wird. Betreuer und junge Ringer hatten beim mehr als zehnstündigen Wettkampfbetrieb alle Hände voll zu tun. Der reibungslose Turnierverlauf, der auf fünf Matten ausgetragen wurde, ging mit einem dramatischen Kampf zwischen dem siegreichen Traunsteiner Luca Zeiser (42 kg) und seinem nur ganz knapp unterlegenen Kontrahenten Rassul Gussainov (KG Baienfurt) zu Ende.


Der TSV Berchtesgaden konnte mit Korbinian Hochreiter (23 kg, D-Jugend) einen Erstplatzierten verbuchen, Ramona Küpper wurde in der Weiblichen Jugend bis 35 kg Dritte. »Der kriegt sich gar nicht mehr ein«, freute sich Betreuer Anton Höllbacher gemeinsam mit dem von ihm und Wolfgang Küpper betreuten Schützling, der entsprechend glücklich über den Sieg war.

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Weitere Medaillen gab es für die TSV-Nachwuchsringer nicht. Die weiteren Berchtesgadener Platzierungen: 11. Franz Hochreiter (34 kg), 14. Tobias Küpper, 26. Philipp Porwol (beide 42 kg), 6. Alexander Wimmer (58 kg), 4. Alois Gmur (69 kg), alle B/ C Jugend. In der D-Jugend platzierten sich die Berchtesgadener wie folgt: 10. Benedikt Ossig, 15. Danny Quarg (beide 29 kg), 10. Adolf Riemer (31 kg).

Die Bezirks-Vereine aus Anger, Burghausen, Traunstein und Trostberg schickten ebenfalls Ringer nach Unterföhring. Der SC Anger stellte 14 Ringer auf die Matte und war insbesondere in der Weiblichen Jugend stark, in der sich die Ringerinnen Tina Zellner (30 kg) Silber, sowie Sophie Weinert Gold, und Regina Hagelauer Bronze (beide 51 kg) holten. Roman Koch wurde in der Gewichtsklasse bis 50 kg in der B-Jugend kampflos Sieger.

Für den SV Wacker Burghausen gab es zwei Medaillen: Neuzugang Mansur Dakiev (38 kg, B-Jugend) und Nikita Alles (D-Jugend, 42 kg) wurden beide Dritte. Für den TSV Trostberg gab es bei acht eingesetzten Ringern zwei Medaillen und weitere gute Plätze. Justin Flemmer wurde in der E-Jugend bis 21 kg Erster, Daniel Flemmer in der D-Jugend bis 25 kg Dritter. Der TVT schickte acht Ringer auf die Matte. In der B-Jugend holte Tobias Einsiedler (38 kg) nach sechs Siegen und imponierenden 24:2 Punkten den ersten Platz und auch Luca Zeiser (42 kg) stand ihm in nichts nach. Sieben mal verließ er in der mit 30 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse die Matte, ehe er sich die Siegertrophäe überreichen lassen konnte.

Die vom Bezirks-Kampfrichterobmann Petar Stefanov geschulten Jung-Kampfrichter Tobias Dahl, Markus Lackner und Mario Scholz (alle TSV Trostberg) hatten in Unterföhring als Mattenleiter ihre erste Feuertaufe zu bestehen.

Bei den bayerischen Meisterschaften der Männer im klassischen Stil am Sonntag war der SV Wacker Burghausen stark vertreten und stellte mit Europameisterschaftsteilnehmer Matthias Maasch (71 kg) erwartungsgemäß einen Bayerischen Meister und mit Andreas Maier (66 kg) und Anton Losowik (98 kg) zwei Silbermedaillengewinner, Maxi Lukas (80 kg) wurde Dritter. Bernhard Mayr (85 kg) vom SC Anger wurde bei seinem klaren Titelgewinn nur bedingt gefordert, zu überlegen war der international erfahrene Feichtener. Josef Abler (98 kg) wurde Dritter.

Wolfgang Heil (59 kg) vom TSV Berchtesgaden wurde nach seinem letztjährigen Vizemeistertitel bis 55 kg in diesem Jahr in der veränderten Gewichtsklasse bis 59 kg guter Dritter. Vier Starter gingen in der Gewichtsklasse bis 59 kg auf die Matte. Mit seinem Auftakt-Punktsieg gegen Vincent Kurth hatte der Berchtesgadener bereits eine Medaille sicher. Gegen die bundesligaerfahrenen Ringer aus Untergriesbach (Marco Lenz) und Nürnberg (Fabian Schmidt) gelang ihm jedoch kein Sieg mehr. Trotzdem konnte sich der Berchtesgadener Mannschaftsringer am Ende über einen guten dritten Platz freuen. Insgesamt waren nur 58 Teilnehmer am Start. Andreas Wittenzellner