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Anifer Krampusse im Friesacher Heuboden

"Krampuskränzchen" mit viel Bombast

Anif – Mehrere Tausend Besucher waren beim alljährlichen Stelldichein der Anifer Krampusse im Friesacher Heuboden mit dabei.

Foto: Kilian Pfeiffer

Knalleffekte, Feuerfontänen und jede Menge Choreografie: ein bombastisches Feuerwerk an Effekten lieferten die Anifer Krampusse im Friesacher Heuboden. Die Veranstaltung, die auch von vielen Berchtesgadenern besucht wird, ist jedes Jahr nach wenigen Stunden ausverkauft und sorgte auch dieses Mal wieder für großes mediales Interesse.

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Der Heuboden, in dem das ganze Spektakel stattfindet, ist auf zwei Ebenen aufgeteilt. Jahr für Jahr baut der Veranstalter neue Gimmicks ein, die die Darbietungen noch spektakulärer aussehen lassen. Dieses Jahr war es "Faust", den die Anifer Krampusse einstudiert hatten und zum Besten gaben.

An zwei Tagen sahen weit über 2000 Besucher die choreografierten Einlagen. In den letzten Jahren sprangen die Anifer Krampusse schon mal mit dem Motocross-Bike über die Treppen auf die Tanzfläche oder ließen sich, über Dachluken kommend, in den Veranstaltungbereich abseilen. Auch der Boden ist zu öffnen und war auch dieses Mal Teil der Inszenierung, die unter gewaltiger Musikbeschallung und so manchem Techno-Beat stattfand.

Die vorgetragene Geschichte handelt immer vom Guten und vom Bösen, wird immer neu und anders inszeniert, mit dem Teufel als Protagonisten. Überhaupt wird bei der turbulenten Party viel geklettert, getanzt und natürlich gefeiert. Monatelang hatten die Anifer Krampusse für die Großveranstaltung geprobt, die auch dieses Mal wieder nach nur knapp zwei Stunden vollständig ausverkauft war. Kilian Pfeiffer