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Krankenkassen EU-weit für mehr Schutz bei Medizinprodukten

Berlin (dpa) - Die Krankenkassen aus mehreren EU-Staaten haben Nachbesserungen bei den Vorschlägen der EU-Kommission zum Schutz vor problematischen Medizinprodukten gefordert. Die Kommission hatte Ende September Vorschläge gemacht, um undichte Brustimplantate oder schadhafte Hüftgelenke künftig zu vermeiden. 50 Spitzenorganisationen der Kranken-, Renten- und Unfallversicherung kritisierten den Vorstoß nun als unzureichend. Sie fordern ein zentrales Zulassungsverfahren für hochriskante Medizinprodukte. Hersteller müssten zudem zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung verpflichtet werden.

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