weather-image
13°

»Kunst am Baschtei« lockt viele Interessierte an

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Eine wunderbare Atmosphäre herrschte in der alten Schleichsäge in Oberwössen. Hier kamen die ausgestellten Kunstwerke in einer besonders stimmungsvollen Weise zur Geltung. (Foto: Flug)

Nach dem Ausfall wegen Regens im Vorjahr war es jetzt das zweite Mal, dass das Künstlertreffen »Kunst am Baschtei« mit seinem besonderen Flair oben am Hammerergraben in Oberwössen stattfand.


Auch heuer regnete es am Morgen. Doch gegenüber dem Atelier der heimischen Künstlerin hatte Eigentümer Köcher die traditionsreiche Schleichsäge für die Künstler geöffnet. Vor allem am Nachmittag, als der Himmel aufriss, kamen die Besucher in Scharen und trugen zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Knapp 30 Künstler aus nah und fern waren angereist, darunter Peter Bichler aus Tirol. Es war ein weites Spektrum, das sich den vielen Besuchern bot: Aquarelle, kräftige Öl- und Acrylbilder, Bronze- oder Holzskulpturen, Keramik und vieles mehr. Besondere Aufmerksamkeit widmeten Besucher und Künstlerkollegen dem Werk der Bildhauerin Andrea Matheisen aus München mit ihren Bronzefiguren.

Anzeige

Monika Stein forderte bei der Eröffnung die Besucher auf, das Gespräch mit dem Künstler zu suchen. Sie riet ihnen, die Ideen, Entstehung und die Technik zu erfragen. Für den Fall prophezeite sie ihnen, die Welt etwas bunter und facettenreicher zu sehen. Der zweite Bürgermeister Barthl Irlinger trug im Grußwort der Gemeinde zur Geschichte der alten Schleichsäge bei. Tatsächlich sorgten das Licht- und Schattenspiel im Gebälk, das Werkzeug und die Gerätschaften des Sägewerks in Verbindung mit der ausgestellten und angestrahlten Kunst für eine wunderbare Atmosphäre. Das empfanden Besucher wie Künstler selbst.

Dorthin und in die Zelte weiterer Aussteller auf der Wiese duckten sich die Besucher vor allem am Morgen. Und als am Nachmittag der Himmel aufriss, kamen sie dann in Scharen an den schönen Ort über Oberwössen, am Fuße des Baschteibiche. Dieser Hügel gibt dem Treffen seinen Namen. Viele hielten lange aus. Dazu trug bei, dass sich neben der Jazzgruppe aus Lehrern des Landschulheimes auch zahlreiche andere Musikkünstler bereit erklärt hatten, kostenlos mit Musik zum Fest beizutragen. So erklangen auch Gitarre und Cello, Keyboard und Stilgitarre. Ludwig Flug