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Lagerhalle darf erweitert werden – Grünes Licht für mehrere Bauvorhaben in Teisendorf

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Teisendorf: Grünes Licht für mehrere Bauvorhaben – Lagerhalle darf erweitert werden
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Diese Lagerhalle auf dem Gelände des Raiffeisenlagerhauses Rupertiwinkel soll erweitert werden. (Foto: Konnert)

Teisendorf – Der Bau- und Umweltausschuss hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit mehreren Bauvorhaben in der Gemeinde befasst und sich mit diesen einverstanden erklärt.


Um mehr Platz zur Lagerung von Baustoffen und Agrarprodukten zu bekommen, plant das Raiffeisenlagerhaus Rupertiwinkel die Erweiterung einer Lagerhalle mit den Ausmaßen 26 mal 17,8 Meter. Für den Anbau ist ein Pultdach vorgesehen, das im Norden rund 9,5 Meter hoch ist. Die bestehende Halle hat ein Satteldach. Das Vorhaben liegt innerhalb der Ortschaft in einem Mischgebiet ohne Bebauungsplan.

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Planungsrechtlich sei das Vorhaben zulässig, so Bauamtsleiter Theo Steinbacher, da das Einfügegebot erfüllt sei und auch die Zustimmung der Nachbarn vorliege. Das sah auch der Ausschuss so und gab seine Zustimmung.

Um eine Nutzungsänderung von Büroräumen in eine dritte Wohneinheit bei einem Haus an der Marktstraße ging es bei einem weiteren Antrag. Die Nutzungsänderung als solche war unproblematisch, es stellte sich hier aber das Stellplatzproblem. Denn gemäß der Stellplatzsatzung des Markts Teisendorf müssen bei Realisierung des Vorhabens für das Haus sechs Stellplätze, zwei für jede Wohnung, nachgewiesen werden.

Vier Stellplätze sind bestandsgeschützt, zwei würden bei der Umnutzung fehlen. Für diese hat der Bau- und Umweltausschuss beschlossen, einen Ablösevertrag zu schließen. Die bereits nachgewiesenen Stellplätze können nur über ein privates Grundstück eines anderen Eigentümers erreicht werden, für das laut Aussage des Antragstellers kein entsprechendes Geh- und Fahrtrecht besteht.

Der Ausschuss hat zwar das gemeindliche Einvernehmen für das Vorhaben hergestellt, die rechtlich gesicherte Zufahrt muss aber vom Antragsteller nachgewiesen werden. Da sich das Vorhaben innerhalb des denkmalgeschützten Ensembles »Historische Marktstraße« befindet, muss die Untere Denkmalschutzbehörde am Bauantragsverfahren beteiligt werden.

Anders bei einem Vorhaben in Stegreuth, dessen mögliche Umsetzung der Antragsteller über einen Antrag auf Vorbescheid abklären wollte. Hier ist das Grundstück auch nicht über eine öffentliche Straße erschlossen, das Geh- und Fahrtrecht ist aber privatrechtlich geregelt. Der Nachweis dafür lag dem Antrag bei. Auch dieses Vorhaben liegt planungsrechtlich innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile in einem Gebiet ohne Bebauungsplan. Der Ersatzbau mit Doppelgarage fügt sich mit einer überbauten Grundfläche von rund 159 Quadratmetern und einer gegenüber dem Vorbau unveränderten Grundflächenzahl von 0,21 in die Umgebung ein, sodass der Bau- und Umweltausschuss einstimmig grünes Licht gab.

Bekannt gegeben wurden auch mehrere Bauanträge, die auf dem Verwaltungsweg genehmigt wurden, darunter die Verlängerung der temporären Containerlösung für den Kindergarten St. Andreas, Neubauten von Nebengebäuden wie Garagen und Geräteschuppen, der Bau einer Lagerhalle mit Hackschnitzelheizung und -bunker sowie mehrere Um- und Anbauten an Wohngebäuden. kon