Landkreis zieht Verkehrsverbund mit München in Erwägung

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Viele Busse lässt der Landkreis Traunstein fahren. Einen Verkehrsverbund, der die Nutzung des Angebots für die Fahrgäste einfacher machen würde, strebt er nun aber nicht mehr mit dem Salzburger, sondern mit dem Münchner Verkehrsverbund an. (Foto: Pültz)

Kehrtwende in Traunstein: Der Landkreis zieht nun nicht mehr in Erwägung, sich dem Salzburger Verkehrsverbund (SVV) anzuschließen, sondern prüft nun die Möglichkeit, im Münchner Verkehrsverbund (MVV) aufzugehen. Sein Ziel: ein Beitritt zum 1. Januar 2028. Bei einer Gegenstimme von Georg Huber (ÖDP) hat der Verkehrsausschuss des Kreistags am Donnerstag im Landratsamt in Traunstein beschlossen, eine Untersuchung zur Integration in den MVV in Auftrag zu geben.


Vielfältige Gründe bewegen den Landkreis zum Umdenken: Gestützt auf die Ergebnisse, die eine neue Untersuchung zutage förderte, sagte Landrat Andreas Danzer (FW), dass eine Eingliederung des Landkreises Traunstein in den SVV – geplant war sie zusammen mit dem Berchtesgadener Land – »sehr kompliziert« und »instabil« sei. Vor allem aber habe der Landkreis Traunstein keine Perspektive erhalten,

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