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Laufband und Laptop - Breiviks Leben im Gefängnis

Oslo (dpa) - Der verurteilte Massenmörder Anders Behring Breivik wird seine Haftstrafe in Norwegens einzigem Hochsicherheitsgefängnis Ila antreten, wo er auch während der Untersuchungshaft einsaß. Einige Fakten zum Leben im Gefängnis:

Ila-Gefängnis
Eine Zelle des Gefängnisses in Ila. Zuletzt war Breivik dort in drei Zellen von je acht Quadratmetern untergebracht. Foto: Glefs AS / Ila Prison Foto: dpa

- Zuletzt war Breivik in drei Zellen von je acht Quadratmetern untergebracht. Eine Zelle wurde zum Trainingsraum mit Laufband umgebaut, die andere zum Arbeitszimmer. Es ist davon auszugehen, dass er auch nach dem Urteil in diesen Räumen bleiben darf.

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- Breivik hat Zugang zu einem Computer, aber nicht zum Internet. Fotos zeigen, dass der Laptop auf dem Schreibtisch festgeschraubt ist. Laut norwegischen Medien hat Breivik Zugriff auf eine Offline-Version des Lexikons Wikipedia.

- Breivik darf ausschließlich Anwälte, Gefängniswärter und Mediziner treffen. Kontakt mit anderen Gefangenen ist strikt untersagt.

- Die Hochsicherheitsabteilung hat einen eigenen Außenbereich mit hohen Betonmauern und einem Gitter als Dach.

- Nach einigen Jahren kann Breivik in einer Gruppentherapie mit seinen Taten konfrontiert werden.

- Er bekommt ein Taschengeld von 59 Kronen (rund 8 Euro) am Tag. Dafür muss er allerdings im Gefängnis mitarbeiten oder einem Ausbildungsprogramm folgen.

Fotos aus Breiviks Zelle