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Laver-Cup: Zverev erneut Matchwinner für Europas Tennis-Team

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Jubel
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Alexander Zverev wird von seinen jubelnden Teamkollegen begraben. Foto: Martial Trezzini/KEYSTONE Foto: dpa
Team Europa
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Team Europa posiert nach dem Sieg beim Laver Cup mit der Trophäe. Foto: Martial Trezzini/KEYSTONE Foto: dpa
Alexander Zverev
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Alexander Zverev holte den entscheidenden Punkt für Team Europa. Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE Foto: dpa
Federer und Björn Borg
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Roger Federer umarmt Teamkapitän Björn Borg. Foto: Martial Trezzini/KEYSTONE Foto: dpa
Federer und Tsitsipas
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Roger Federer (vorne) und Stefanos Tsitsipas unterlagen zuvor Isner und Sock im Doppel. Foto: Christopher Levy/ZUMA Wire Foto: dpa
Taylor Fritz
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Taylor Fritz setzte sich überraschend gegen Dominic Thiem durch. Foto: Martial Trezzini/KEYSTONE Foto: dpa

Genf (dpa) - Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hat der Europa-Auswahl im Laver Cup erneut den Gesamtsieg gesichert.


Der Hamburger gewann im Vergleich mit einer Welt-Auswahl das entscheidende letzte Einzel 6:4, 3:6, 10:4 im Match-Tiebreak gegen den Kanadier Milos Raonic. Damit entschieden die Gastgeber den Kontinentalvergleich mit 13:11 auch bei der dritten Auflage für sich. Zverev hatte bereits im Vorjahr in Chicago gegen den Südafrikaner Kevin Anderson für die entscheidenden Punkte gesorgt.

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»Das war ein unglaubliches Wochenende«, sagte Zverev und bedankte sich für das Vertrauen, ihn als letzten Einzelspieler aufzustellen. »Danke an Roger (Federer) und Rafa (Nadal), ohne sie hätte ich es nicht geschafft.«

Dabei hatte der Schlusstag bei dem Show-Event für das Team Europe nicht gut begonnen. Nachdem Spaniens US-Open-Sieger Rafael Nadal wegen einer Entzündung in der Hand passen musste, verloren Roger Federer und Stefanos Tsitsipas hauchdünn ihr Doppel gegen das US-Duo John Isner und Jack Sock. Danach unterlag der Österreicher Dominic Thiem ebenfalls nach Match-Tiebreak 5:7, 7:6 (7:3), 5:10 dem Amerikaner Taylor Fritz.

Damit hätte dem Team World ein Erfolg aus den beiden letzten Einzeln genügt, doch erst setzte sich der Schweizer Altstar Roger Federer, der mit seinem Management das Show-Event initiierte, vor den heimischen Fans mit 6:4, 7:6 (7:3) gegen Isner durch.

Zverev musste danach gegen den aufschlagstarken Raonic ebenfalls gewinnen und erhielt an der Bank auch Tipps von Nadal. Acht Monate nach seinem bitteren Achtelfinal-Aus gegen den Weltranglisten-24. bei den Australian Open setzte sich der 22 Jahre alte Norddeutsche am Ende dank seiner größeren spielerischen Klasse durch. Nach dem verwandelten ersten Matchball ließ sich Zverev auf den Platz fallen, seine Teamkollegen begruben ihn unter sich.

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