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Lawinenabgang in Obertauern – Suchhunde im Einsatz

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Foto: dpa/Patrick Seeger

Untertauern – Zu einem Lawinenabgang kam es am Dienstagvormittag im Gemeindegebiet von Untertauern im Bereich des Seekarecks. Ein Großeinsatz startete.


Zwei Skifahrer wurden gegen 9 Uhr beobachtet, wie sie in den steilen Hang zwischen Seekareck und Seekarschneid abseits der Pisten eingefahren waren. Unmittelbar danach löste sich ein Triebschneepaket im Hang.

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Ein Bergrettungseinsatz wurde ausgelöst und die gesamte Lawinenbahn mehrmals mittels LVS- u Recco-Geräten sowie Lawinenhunden abgesucht. Der zum Teil bis zu vier Meter tiefe Lawinenkegel wurde von den Suchmannschaften zur Gänze sondiert.

Im Zuge der Suche gab es keine konkreten Hinweise auf verschüttete Personen, sodass der Einsatz um 11.30 Uhr beendet wurde. Erhebungen vor Ort ergaben, dass Zeugen zufolge die zwei Skifahrer den Hang nach einigen Schwüngen verließen und auf die Piste zurückkehrten.

Die beiden Skifahrer konnten nicht gefunden werden. Die Grundlawine hatte eine Breite von etwa 60 und 200 Metern. Im Einsatz war die Bergrettung mit Hundeführer, die Alpinpolizei, Liftbedienstete sowie ein Rettungshubschrauber.

Pressemeldung der Polizei Salzburg