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Lecker für Vögel, praktisch zum Basteln

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Zapfen einer Fichte
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Bei Fichten hängen die Zapfen nach unten. Foto: Patrick Pleul/dpa Foto: dpa

Bäume und Sträucher stehen im Wald, im Park oder im Garten. Schau sie dir doch mal genauer an. Im Herbst tragen manche davon leckere Früchte, die nicht nur den Tieren schmecken. Hier erfährst du einiges darüber.


Das pikst aber! Wer schon mal den Zweig einer Fichte in der Hand hatte, weiß das. Die Fichte ist ein Nadelbaum. An ihren Zweigen mit den spitzen Nadeln hängen oft hellbraune Zapfen. Das sind die Früchte der Fichte. Sie reifen ab September und sind etwa 15 Zentimeter lang, also nicht ganz so lang wie ein kleines Lineal.

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In den Zapfen stecken die winzig kleinen Samen des Baums. Irgendwann fallen sie heraus und trudeln langsam zu Boden. Wenn die Zapfen leer sind, fallen sie als Ganzes vom Baum. Manche Leute sammeln sie dann zum Basteln oder als Deko.

Vor allem Vögel wie Fichtenkreuzschnäbel, Meisen, Tannenhäher, Eulen und Spechte picken die Samen gern aus den Zapfen. Und sie nisten oft in den Bäumen.

In Deutschlands Wäldern ist der Baum oft zu finden. Die Fichte wächst gut in Mittelgebirgen. Dazu gehören zum Beispiel der Harz in der Mitte Deutschlands, das Erzgebirge im Osten und der Schwarzwald im Südwesten.