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Legenden auf Rädern

Berchtesgaden – Wie bereits im letzten Jahr fand das Treffen der Audi-Quattro-Legenden auch in diesem Jahr in Berchtesgaden und am Roßfeld statt. Den Anhängern der legendären Quattros hat es erneut so gut gefallen, dass sie sich auch im nächsten Jahr wieder in Berchtesgaden treffen möchten. Neben den beiden Ausfahrten in den Chiemgau und das Salzburger Land krönte die Gleichmäßigkeitsprüfung auf der für den Individualverkehr gesperrten Roßfeld-Höhenringstraße vom Ofnerboden zum Ahornkaser die Kultveranstaltung.

Das Innere der der Hochleistungsfahrzeuge ist eher nüchtern und keine Augenweide für Motorsportfans. Fotos: Anzeiger/Wechslinger
Trotz Nebel und Dauerregen: Die Atomobillegenden zogen viele Zuschauer zum Obersalzberg.
Eine Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Höhenringstraße war ein Höhepunkt des Quattro-Treffens.

Trotz Dauerregens und Nebelschwaden fast während der gesamten Veranstaltung zeigten sich die Quattro-Anhänger sehr zufrieden. Schließlich wäre am Freitag mit zehn Zentimeter Neuschnee im oberen Streckenabschnitt gar nichts gegangen. Viele Besucher nützten die Shuttledienste, mit denen sie von der Scheitelstrecke am Roßfeld zum Start am Ofnerboden gefahren und dort auch wieder abgeholt worden sind.

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»Der Start am Ofnerboden ist gerade recht, von der Mautstelle wäre es ganz einfach zu schnell für einige Fahrzeuge«, erklärte ein Teilnehmer. Ein kleiner Wermutstropfen der insgesamt wieder sehr gelungenen Veranstaltung war dennoch das Fehlen der großen Quattro-Ikone Walter Röhrl, den sein Partner Porsche anderswohin beordert hat.

Dafür war jedoch ein Werksauto vor dem Veranstaltungshotel »Edelweiß« platziert, das zwar von Röhrl nicht im Renneinsatz gefahren wurde, aber dennoch gut aussieht. Überhaupt waren mehrere automobile Raritäten zu sehen, die natürlich für großes Aufsehen gesorgt haben. Schließlich erzeugen diese Rennautos auch eine ganz gehörige Lautstärke. Ein Quattro soll bereits einen siebenstelligen Eurowert besitzen, erklärte ein Insider, der gleich mehrere sehr teuere Autos um die 400 bis 500 Tausend Euro in Berchtesgaden gesehen hat.

Unter den Teilnehmern war auch der Österreicher Rudi Stohl, den Walter Röhrl einmal als den eigentlichen Weltmeister bezeichnet hat, weil er mit weit unterlegenem Material Klasseleistungen zeigte. Weitere große Namen fehlten dieses Mal jedoch.

Zufrieden waren die Legenden-Liebhaber mit dem gesellschaftlichen Programm. Nach zwei unterhaltsamen Abenden im Sternsaal des »Bräustüberls« fühlten sich die Teilnehmer der 8. Audi-Quattro-Legenden-Veranstaltung im Hotel »Edelweiß« bei der Siegerehrung und anschließendem Tanz in der Lobby so richtig wohl. Interessierter Beobachter des Audi-Spektakels war der Veranstalter der »EdelweißClassic« vom 27. bis 29. Juni und des »Internationalen Edelweiß-Bergpreises Roßfeld Berchtesgaden« vom 27. bis 29. September, Joachim Althammer aus Ainring. cw