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Leitwarte zeigt Europas Stromnetz

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Leitwarte für Besucher geöffnet
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Die Universität Magdeburg öffnet ihre Leitwarte für Besucher. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa Foto: dpa

Im Süden scheint viel Sonne, im Norden weht viel Wind. Vieles wird in Elektrizität umgewandelt und dann ins Stromnetz eingespeist.


Mit der Energie leuchten Lampen und arbeiten Maschinen. Klingt erstmal einfach. Aber das Stromnetz zu steuern, ist kompliziert.

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Zum Beispiel wird Strom aus Wind hauptsächlich in Norddeutschland erzeugt. Gebraucht wird aber besonders viel im Süden.

Strom muss also über weite Strecken transportiert werden. Der Durchfluss muss zudem so geregelt sein, dass immer genügend da ist.

Wie das in Europa funktioniert, zeigt nun die Universität Magdeburg. Sie öffnete am Dienstag für Besucher ihre Leitwarte. Dieses Kontrollzentrum bildet auf großen Bildschirmen das Stromnetz nach - und auch mögliche Störungen.

In Magdeburg können Besucher nun mithilfe von Experten ausprobieren, wie sich das Stromnetz stabil halten lässt. Und wie eine Störung behoben wird. Interessierte müssen sich vorher anmelden.