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«Licht»: Sehen und gesehen werden

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Licht
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Als Kind ist Maria Theresia Paradis (Maria Dragus) erblindet, der Magnetiseur Franz Anton Mesmer (Devid Striesow) kann sie offenbar heilen. Foto: Christian Schulz/Geyrhalterfilm/Farbfilm Foto: dpa

Maria Theresia Paradis gehörte zu den talentiertesten Pianistinnen des 18. Jahrhunderts. Regisseurin Barbara Albert widmet sich in ihrem achten Kinofilm «Licht» dem Leben der Klaviervirtuosin.


Berlin (dpa) – Als Kind ist Maria Theresia Paradis plötzlich erblindet. Von ihrem Umfeld vornehmlich angestarrt und gemieden, flüchtet sie sich in das Klavierspiel.

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Sie wird zu einer der talentiertesten Musikerinnen ihrer Zeit, bis sie sich auf Anraten ihrer Eltern in die Behandlung des Heilers Franz Anton Mesmer begibt. Während ihn Kritiker für einen Scharlatan halten, gelingt es ihm mit Hilfe streitbarer Methoden, Maria das Augenlicht zurückzugeben.

Zunächst nur schemenhaft, erkennt die junge Frau nach und nach Formen und Farben, verliert dadurch aber auch ihr Gespür für das Klavierspiel. Ende des 18. Jahrhunderts begann die blinde Pianistin Maria Theresia Paradis, sich trotz der strengen Regeln bei Hof für sich und ihre Belange einzusetzen – «Licht» ist das dazugehörige, faszinierende Biopic dazu.

Licht, Deutschland/Frankreich 2017, 97 Min., FSK ab 6, mit Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Katja Kolm

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