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Lieber keine Wunschzettel-Ballons aufsteigen lassen

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Luftballon-Aktion
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So wie im vergangenen Jahr werden keine Luftballons mit Wunschzetteln mehr aufsteigen. Foto: Jann Roolfs/dpa Foto: dpa

Wie kommen Wunschzettel zum Weihnachtsmann? Manche Kinder legen ihn auf die Fensterbank oder verschicken ihn mit der Post. Im Bundesland Schleswig-Holstein wollten Kinder aber Hunderte Luftballons mit ihren Wünschen in den Himmel steigen lassen.


Aber einige Leute fanden das keine gute Idee: Sie sagen, die Ballons sind schlecht für die Natur. Denn sie bleiben zum Beispiel in Bäumen hängen oder landen auf Wiesen.

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Deshalb hatte die Naturschützerin Stefanie Sudhaus die Stadt Elmshorn gebeten, die Aktion sein zu lassen. Obwohl die Ballons aus einem Material sein sollten, das in der Natur mit der Zeit zerfällt. »Das dauert aber ganz schön lang«, sagt Frau Sudhaus. Solange seien die Ballons für Tiere gefährlich: Schafe oder Pferde könnten die Ballonreste mit einer Blume verwechseln und sie dann fressen sie. Und Vögel könnten sich in den Schnüren verheddern. Um die Natur zu schützen, werden deshalb nun keine Ballons mit Wunschzetteln aufsteigen.