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»Lindl« zeigt sich »lebfrisch und tänzerisch«

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Die Fellner Tanzlmusi bei der Übergabe der Lindl-Medaillen (von links): Jonas Wirnshofer, Felix Ederer, Musiklehrer und Moderator Heine Albrecht, Niklas Wirnshofer, Annemarie Anfang, Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel, Barbara Eckart, Franz Eckart und Martin Wellinger. (Foto: Krammer)

Siegsdorf – »Lebfrisch und tänzerisch« gestalteten die sieben jungen Musikanten der »Fellner Tanzlmusi« ihren »Lindlhoagart« sehr gut besuchten Siegsdorfer Festsaal. Gemeinsam mit weiteren Lindl-Gewinnern, musikalischen Freunden, dem »Haushamer Bergwachtgsang« und der »Schladl Musi«, sowie der unterhaltsamen Moderation von Musiklehrer Heini Albrecht sorgten sie für einen weiteren »volksmusikalischen Genussabend« in der Geschichte des Traunsteiner Lindl.


Eine große Abordnung der Stadt Traunstein und der »Arbeitsgemeinschaft Traunsteiner Lindl«, angeführt von Oberbürgermeister Christian Kegel und zweitem Bürgermeister Hans Zillner, war der Einladung der Gruppe gefolgt und gesellte sich zu den Bürgermeistern aus Siegsdorf, Inzell, Grabenstätt und Vachendorf, die ihren jungen musikalischen Mitbürgern, ebenfalls die Referenz erwiesen.

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Heine Albrecht moderierte nach der Eröffnung mit den Stücken »Marsch der Steierer« und »Landler in B« mit hintersinnigem Humor, passenden Geschichten und Informationen zu den Gruppen den Abend.

Mit dem »Duo Christian Hornsteiner« (Sohn und Vater mit Ziach und Gitarre), sowie den »Uttendorfer Sängerinnen« aus der oberöstereichischen Nachbarschaft waren zwei weitere Lindlgewinner nach Siegsdorf gekommen. Zu ihnen gesellten sich die musikalischen Freunde der Fellner aus der »Frillensee Musi« und der »Heit geht's Guad Musi« und als besonderes Schmankerl hatten sich die Gastgeber den »Haushamer Bergwachtgsang« eingeladen, der die erste Runde mit dem wunderschönen »Da Summa is umma« einleitete. Der 13-jährige Christian Hornsteiner brillierte mit seinem gekonnten Spiel auf der Diatonischen bei Walzer und Polka ebenso wie die drei feschen Damen Maria, Monika und Margit der »Uttendorfer Sängerinnen«, die bei ihren melodischen Liedern und den frischen »Innviertler Gstanzln« von Hans Peter und Michael auf Ziach und Gitarre begleitet werden.

Heine Albrecht stellte dann die Gastgeber in seiner persönlichen Sicht als Musiklehrer vor. Franz Eckart – der Gesellige – an der Ziach, seine Schwester Barbara Eckart – die Pragmatische – am Bariton, Jonas Wirnshofer – der Perfektionist – am Flügelhorn, Niklas Wirnshofer – der Planer – am Bariton, Felix Ederer – der Feinsinnige – am Flügelhorn, Annemarie Anfang – die Lebensfrohe – an der Harfe und Martin Wellinger an der Tuba, der an diesem Tag seinen 20. Geburtstag feiern durfte und vom Publikum mit einem kräftigen Geburtstags-Ständchen belohnt wurde.

Martin und Annemarie sind auch unentbehrliche Mitglieder der Frillensee Musi, in der sie zusammen mit Anna Reiter und Christian Scheurl mit Tuba, Harfe, Hackbrett und Ziach seit vielen Jahren die Volksmusik im Chiemgau bereichern. Sie passten sich mit ihren Beiträgen ebenso harmonisch in den musikalischen Reigen ein, wie die »Heit geht's Guad Musi« bei der Franz Eckart mit seiner Ziach mit seinen Spezln Josef und Sebastian Döpper (Ziach und Gitarre), sowie Sebastian Plenk an der Tuba mit exaktem und virtuosem Spiel in unterschiedlichsten Facetten begeisterte.

Mit einem wunderschönen Jodler untermalten die vier Männer des »Haushamer Bergwachtgsang« die Übergabe der Lindl-Medaillen an die Fellner Tanzlmusi durch den OB Kegel, bevor sich die ausgezeichneten Musikanten bei ihren Eltern, Familien und Sponsoren für die große Unterstützung bei der Vorbereitung des Lindlhoagart und mit einem Korb voller »Nervennahrung« bei Musiklehrer Heine Albrecht bedankten.

Die Fellner Tanzlmusi und die Freunde der »Schladl Musi« lockten dann noch bis weit nach Mitternacht mit schmissiger Musik und »tänzerischer Rass« Jung und Alt auf die dicht belagerte Tanzfläche auf der Bühne im gemütlichen Siegsdorfer Festsaal. FK