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Lkw-Fahrer verliert beim Bremsen auf abschüssiger B20 Kontrolle und landet im Graben

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Foto: FDL/Lamminger

Fridolfing – Auf abschüssiger Strecke der Bundesstraße 20 verlor am Dienstagvormittag ein Lkw-Fahrer während des Bremsvorgangs auf nasser Straße die Kontrolle über sein Gespann und schleuderte in eine angrenzende Wiese. Der Lkw war glücklicherweise nicht beladen.

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Gegen 11 Uhr wurde die Fridolfinger Feuerwehr zu einem Lkw-Unfall alarmiert. Als die Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, stand ein leerer Sattelschlepper auf einer Wiese. Für die Feuerwehr gab es zunächst nichts zu tun und so rückten die Helfer nach kurzer Zeit wieder ab.

Nach den Verständigungsversuchen der Polizei mit dem unverletzten, litauischen Fahrer hat sich der Unfall wohl folgendermaßen zugetragen: Der Fahrer des unbeladenen Lastwagens war mit seinem Sattelzug auf der B20 von Tittmoning in Richtung Freilassing unterwegs, als er bei der Talfahrt an einem längeren Hangstück auf Höhe Kirchanschöring den Retarder, die elektrodynamische Dauerbremse des Lasters, betätigte.

Daraufhin blockierte die Antriebsachse auf der nassen Fahrbahn kurzzeitig und der Auflieger überholte die Zugmaschine. Mehrere Siloballen und ein großer Wegweiser, die sich auf der linken Seite neben der Fahrbahn befanden, wurden dabei beschädigt. Zuletzt kam das komplette Gespann nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb in einer Wiese stecken.

Zweieinhalb Stunden später wurde der Laster von einem Bergungsunternehmen wieder auf die Straße gezogen. Da die Reifen sehr stark mit Erde verschmutzt waren, musste eine Zwei-Mann-Besatzung der Feuerwehr Fridolfing anrücken und die Reinigung übernehmen.

red/ FDL/Lamminger