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Loch im Sonnenschutz der Erde

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Das Ozonloch über der Antarktis
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Die grafische Darstellung eines Ozonlochs über der Antarktis zeigt dieses in seiner Ausdehnung am 27.09.2020 (Bild aus einem Video). Eines der größten und tiefsten Ozonlöcher der vergangenen 15 Jahre hält sich über der Antarktis. Diese Grafik zeigt das Ozonloch über der Antarktis. Foto: -/Copernicus Atmosphere Monitoring Service, ECMWF/dpa Foto: dpa

Um uns vor zu starken Sonnenstrahlen zu schützen, benutzen wir Sonnencreme. Auch unser ganzer Planet Erde hat eine Art Sonnenschutz aus Gas: die Ozonschicht. Sie schwebt über der Erde und verhindert, dass bestimmte schädliche UV-Strahlen der Sonne auf der Erde ankommen.


Vor ungefähr 35 Jahren entdeckten Forscher, dass diese Schutzschicht immer dünner wird. Über dem Südpol bekam sie zu einer bestimmten Jahreszeit sogar ein Loch. Dadurch kommen schädliche UV-Strahlen dann fast alle auf der Erde an. Zum Glück leben am Südpol kaum Menschen.

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Die Forscher fanden heraus, dass die Ozonschicht von Stoffen geschädigt wird, die etwa in Haarsprays und Kühlschränken steckten. Fast überall sind die Stoffe aber inzwischen verboten. Deshalb fängt die Ozonschicht an, sich langsam wieder zu erholen. Aber noch immer taucht das Loch jedes Jahr über dem Südpol auf. Gerade ist es wieder so weit. Mal ist das Loch größer, mal kleiner. Dieses Jahr ist es besonders groß ausgefallen.